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Forelle

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Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Klassifikationsbezeichnung als Hinterglied
Forellenart   „Art der Forelle“

Quelle: Der See ist besonders fischreich, darunter kommt der Carpione del Fibreno, eine Forellenart (Salmo fibreni), endemisch in dem See vor (https://de.wikipedia.org/wiki/Posta_Fibreno, gesehen am 25.7.2012). - Ein geschätzter Bewohner des Sees ist der Zuger Rötel, eine Forellenart (Salmo salvelinus) (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, s.v. Zuger See).

Forellenfisch   „Fisch aus der zoologischen Familie der Forellen“

Quelle: Die Familie der Lachsfische (Salmonidae), auch Salmoniden oder Forellenfische genannt, umfasst zahlreiche Gattungen und Arten beliebter Speisefische, wie Lachse, Forellen, Renken, Äschen (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsfische, gesehen am 25.7.2012). - Ich beehre mich nun, zu fragen: I. Ist derlei Futter überhaupt für Forellenfische geeignet? 2, Ist es insbesondere für Brut geeignet? (Allgemeine Fischereizeitung 33-34, 1908).

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Hinterglied
Forellenbach   „Bach, in dem Forellen leben“

Quelle: In Forellenbächen wurde der Döbel während der Wintermonate als Laichräuber junger Forellenbrut vielerorts stark verfolgt (https://de.wikipedia.org/wiki/Döbel, gesehen am 25.7.2012). - In der Tiefe lärmte der eisige Forellenbach (Kafka, Die Brücke, 1917).

Forellenbächlein   „kleiner Bach, in dem Forellen leben“

Quelle: Die Seele der Stadt ist das Forellenbächlein Oos (Die Zeit, 04.11.1988). - Bernau, wo ich am 2. Oktober 1839 zur Welt gekommen bin, ist um den Johannestag herum ein von Blumen- und Honigduft erfülltes hochgelegenes Wiesental, von braunen Forellenbächlein durchzogen (H. Thoma, Im Winter des Lebens, 1919).

Forellensee   „See, in dem Forellen leben“

Quelle: Das Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, es gibt jedoch auch einige Gewerbebetriebe sowie einen Gasthof, einen Bäcker und einen Forellensee (https://de.wikipedia.org/wiki/Ahrenviöl, gesehen am 1.9.2014). - Unter einem melancholischen Himmel Moos und Moor (akkurat gestochene Brikettmuster im Specktorf), Forellenseen, Ginster, Steine – viel nichtsnutziges Land (Die Zeit, 21.11.1969).

Forellenteich   „Teich, in dem Forellen leben“

Quelle: Ein vom Wasser der Äisch gespeister Graben verläuft zum Kloster und speist dort einen Forellenteich (https://de.wikipedia.org/wiki/Marienthal_(Luxemburg), gesehen am 1.9.2014). - Sie dient in Forellenteichen als Futterfisch (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, s.v. Blicke).

Forellenregion   „Region, in der Forellen vorkommen“

Quelle: Die Forellenregion befindet sich in der Regel am Oberlauf eines Fließgewässers (https://de.wikipedia.org/wiki/Fischregion, gesehen am 1.9.2014). - Die Forellenregion wird abgelöst durch die Äschenregion (Zeiske, Angle richtig!, 1959).

substantivisches Determinativkompositum mit Instrumentbezeichnung als Hinterglied
Forellenangel   „Angel zum Forellenfischen“

Quelle: Und in seinen großen, starken Händen, hielt er diese kleine, zerbrechlich wirkende Forellenangel, die heute mir gehört (Neumann, Mehr Mauern!, 2010). - An den Bächen standen ernsthafte alte Herren, die grünschillernde, künstliche Maifliege am Köder der Forellenangel (Die Woche 20, 1918).

Forellenfutter   „Futter für Forellen“

Quelle: Derzeit laufen durchaus Erfolg versprechende Untersuchungen, den Proteinanteil im Forellenfutter aus pflanzlichen Quellen zu rekrutieren (https://de.wikipedia.org/wiki/Teichwirtschaft, gesehen am 1.9.2014). - in der Teichwirtschaft dient der Blei als Forellenfutter (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, s.v. Brasse [1]).

Forellengerte   „Angel zum Forellenfischen“

Quelle: Meine Forellengerte ist aus Spitze und Mittelstück einer alten Flugrute gebaut (Jahrbuch des Sportanglers, 1971). - Die Fluggerten, welche kundige Angler dabei benutzen, bestehen aus drei oder vier Teilen, die durch Messinghülsen rasch vereinigt werden können, und von denen jeder bei Forellengerten nicht länger als 1 Meter zu sein braucht (Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens 12, 1901).

Forellennetz   „Netz zum Forellenfischen“

Quelle: Aber während das geschieht, nimmt der Mann das Forellennetz und spannt es in die Türöffnung (Schier, Märchen aus Island, 2014). - Die Handangel ist neben dem einfachen Forellennetz das ursprüngliche der isländischen Fanggeräte und wurde sicherlich von den ersten Ansiedlern aus Norwegen mitgebracht (Ehrenbaum, Handbuch der Seefischerei Nordeuropas, 1937).

substantivisches Determinativkompositum mit Vorgangs-/Resultatsbezeichnung als Hinterglied
Forellenbrut   „Brut der Forelle“

Quelle: In Forellenbächen wurde der Döbel während der Wintermonate als Laichräuber junger Forellenbrut vielerorts stark verfolgt (https://de.wikipedia.org/wiki/Döbel, gesehen am 25.7.2012). - Um mich zu überzeugen, ob Molche Forellenbrut fressen, machte ich vor mehreren Jahren folgenden Versuch (Allgemeine Fischerei-Zeitung 76-77, 1951).

Forellenfang   „das Fangen von Forellen“

Quelle: der Forellenfang bringt der Region jährlich rund 70 Millionen NZ$ ein (https://de.wikipedia.org/wiki/Lake_Taupo, gesehen am 25.7.2012). - Killaloe (spr. killelō), Städtchen in der irischen Grafschaft Clare, am Ausfluß des Shannon aus dem Lough Derg, Sitz eines katholischen und eines protest. Bischofs, hat eine Kathedrale (1160 gegründet, 1887 restauriert), berühmten Lachs- und Forellenfang, Marmorbrüche, lebhaften Verkehr und 1079 Einw. (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v. Killaloe).

Forellenfischerei   „das Fischen von Forellen“

Quelle: Südlich der Älggi-Alp liegt das Sachsler Seefeld mit dem Seefeldsee, in dem Forellenfischerei betrieben wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Älggi-Alp, gesehen am 25.7.2012). - Fladungen, Stadt im bayr. Regbez. Unterfranken, Bezirksamt Mellrichstadt, am Fuß der Hohen Rhön und an der Staatsbahnlinie F.-Mellrichstadt, 403 m ü. M., hat eine kath. Kirche, Forstamt, ein reiches Spital, Forellenfischerei, Schweinezucht und (1900) 759 meist kath. Einwohner (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fladungen).

Forellenzucht   „das Züchten von Forellen“

Quelle: Bekannt ist Heidermühle für die Forellenzucht, für die dort mehrere Fischteiche angelegt wurden (https://de.wikipedia.org/wiki/Heidermühle, gesehen am 25.7.2014). - Dierdorf, Landgemeinde im preuß. Reg.-Bez. Koblenz, (1900) 1368 E., Amtsgericht; Schloß, Forellenzucht (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Dierdorf).

substantivisches Determinativkompositum mit substantiviertem Infinitiv als Hinterglied
Forellenangeln   „das Angeln von Forellen“

Quelle: Der Fluss wird zum Wildwasserkajakfahren und Forellenangeln genutzt (https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_River_(Grey_River), gesehen am 25.7.2012). - Namentlich für den Zweck des Lachs- und Forellenangelns werden „künstliche Fliegen“ (worunter übrigens auch Nachbildungen von Käfern, Raupen und andern Larven und allerlei Phantasiegebilde verstanden werden) aus Vogelfedern, Pelzhaaren, Wollfäden und Flockseide hergestellt und in großer Mannigfaltigkeit auf einfache oder doppelte Angelhaken gebunden (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, s.v. Angelfischerei).

Forellenfischen   „das Fischen von Forellen“

Quelle: Ballyclare ist bekannt für die May Fair, die jährliche Festwoche im Mai sowie für das Forellenfischen (https://de.wikipedia.org/wiki/Ballyclare, gesehen am 25.7.2012). - Indessen unterhielt er sich mit Christian über die Jagd, das Forellenfischen, über die verschiedenen Arten der Zubereitung von Wildbret, über die Vorzüge der einen Jahreszeit vor der andern (Wassermann, Christian Wahnschaffe, 1919).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen agentis als Hinterglied
Forellenfischer   „jemand, der Forellen fischt“

Quelle: In der großen Kaue befinden sich 30 bis 80 Zentimeter hohe geschnitzte Lindenholzfiguren, die eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes verbunden sind. Darunter Forellenfischer, Steinmetz, Waldarbeiter und Wünschelrutenträger (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ortspyramiden_im_Erzgebirgskreis, gesehen am 25.7.2012). - Da er aus Schottland kam, wo er bei dem berühmten Forellenfischer Macpherson gewesen war und eine lange Eisenbahnfahrt hinter sich hatte, legte er sich nach dem Essen ermüdet auf ein Sofa und schlief ein (Wassermann, Christian Wahnschaffe, 1919)

Forellenzüchter   „jemand, der Forellen züchtet“

Quelle: Ein Forellenzüchter verkauft Forellen in großen Mengen (https://de.wikipedia.org/wiki/Mischverteilung, gesehen am 1.9.2014). - Die in Stralsund versammelten Forellenzüchter nehmen mit Bedauern davon Kenntnis, daß in Kreisen der Sportfischer beabsichtigt sein soll, für ihren eigenen Bedarf Bruthäuser zu bauen (Allgemeine Fischerei-Zeitung 59-60, 1934).

substantivisches Determinativkompositum mit Speisebezeichnung als Hinterglied
Forellengericht   „Speise mit Forelle“

Quelle: Die Zahl der gastronomischen Betriebe hat ebenfalls zugenommen und reicht von der traditionellen, lokalen Küche über Parrillas und Forellengerichten bis hin zu Pasta und Pizza (https://de.wikipedia.org/wiki/Tafí_del_Valle, gesehen am 1.9.2014). - Der Verein hat nicht nur Werbematerial verteilt, sondern sich auch an Kochkunstausstellungen beteiligt, indem wir Preise und Prämien für besonders schön hergerichtete Forellengerichte aussetzten (Allgemeine Fischerei-Zeitung 55-56, 1930).

Forellenschnitte   „Speise mit Forelle“

Quelle: Ich fand im Schloß eine alte Speisekarte von der „preußisch königlichen Frühstückstafel“: „Kaysersuppe“, Forellenschnitte, Spießerrinden garniert, Gänseleber, junge Puten, Früchte, Salat, frischer Stangenspargel, Hohenzollernbombe (Ihlefeld, Mein Bonner Tagebuch, 1970). - Der Kardinal hatte ein delikates Mahl vorbereiten lassen: frische Spargel, Forellenschnitten in brauner Butter mit Krebspastetchen, Fasan auf Schnepfen-Croutons mit in Rahm angemachtem Salat, Ananas in Johannisbeermus und warmes Käsegebäck (Klabund, Borgia, 1928).

substantivisches Determinativkompositum mit Pflanzenbezeichnung als Hinterglied
Forellenbirne   „Birne mit braun-rötlich gepunkteter Schale“

Quelle: Die Forellenbirne (häufig nur Forelle, sonst auch Herbstforellenbirne oder Beckenbirne genannt), ist eine Sorte der Birne (Pyrus communis) unklarer Herkunft (https://de.wikipedia.org/wiki/Forellenbirne, gesehen am 25.7.2012). - Birnen, im August bis September reifend: Sparbirne (Abb. 442). Grüne Magdalene, Amanlis Butterbirne, Williams Christbirne (Abb. 443), Gute Luise von Avranches, Herrenbirne, Gute Graue, die auch zum Dörren geeignet ist und die Forellenbirne (Schlipf, Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, 1918).

Forellenradieschen   „rotgefleckte Radieschenart“

Quelle: Forellenradieschen, Wurzel hellroth, klein, früh (Körber-Grohne, Nutzpflanzen in Deutschland, 1995). - Kleines rosenrothes oder Forellenradieschen (Alefeld, Landwirthschaftliche Flora, 1966).

Forellensalat   „rotgefleckte Salatart“

Quelle: Gemeinsam mit dem Kutscher verspeisten sie Lisbeths knuspriges Brot, Forellensalat, Hühnchenkeulen, die harten Eier und herzhaften Bergkäse aus den Abruzzen, wie Sabine am Papier erkannte (Canetta, Die Heideärztin, 2013). - englischer Forellensalat mit rotgesprenkelten Blättern (Gross, Der praktische Gemüsesamenbau, 1904).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Hinterglied
Forellenbarsch   „ein forellenähnlicher Barsch“

Quelle: Der Forellenbarsch (Micropterus salmoides) ist ein großer Vertreter der Sonnenbarsche (Centrarchidae) (https://de.wikipedia.org/wiki/Forellenbarsch, gesehen am 25.7.2012). - Forellenbarsch (Micropterus salmoides, Jordan, Grystes salmoides Gthr., s. Tafel „Teichfischerei“, Fig. 4), ein Fisch aus der Familie der Barsche, mit spindelförmigem Leib, kammförmigen Schuppen, sehr weitem, schräg gestelltem Maul, vorstehendem Unterkiefer und durch eine tiefe Einfurchung zweiteiliger Rückenflosse (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v.).

Forellenhechtling   „Fisch aus Unterfamilien der Euteleosteomorpha“

Quelle: Forellenhechtlinge bezeichnet die Arten zweier nicht näher verwandter Fisch-Unterfamilien innerhalb der Euteleosteomorpha (https://de.wikipedia.org/wiki/Forellenhechtlinge, gesehen am 1.9.2014). - Einige Darlegungen über die Biologie des Forellenhechtlings (Berichte über die wissenschaftliche Biologie 506-507, 1980).

Forellenschimmel   „Pferd mit rötlichen Flecken auf weißem Deckhaar“

Quelle: Fliegen- oder Forellenschimmel: hat kleine, beim Forellenschimmel rötliche, beim Fliegenschimmel schwarze Flecken im sonst weißen Deckhaar (v. Gartzen, Pferderassen, 2014). - Forellenschimmel. Das Haarkleid zeigt kleine, etwa birnkerngroße, rostrote Flecken. Er wird fuchsfarben oder braun geboren (Müller, Grundzüge der landwirtschaftlichen Tierproduktionslehre, 1900).

Forellenschimmel   „Deutscher Langhaar-Hund mit braunen Flecken auf weißem Deckhaar“

Quelle: Forellenschimmel (viele kleine braune Flecken auf weissem Untergrund. Kopf braun evtl. mit Blässe, Schnippe oder Stern) (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch_Langhaar, gesehen am 1.9.2014).

Forellenstör   „Seeteufel, Lophius piscatorius“

Quelle: Flugente für die Warzenente, Forellenstör für den Seeteufel, Seeaal für den Dornhai (https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsname, gesehen am 1.9.2014). - Als irreführend sind jedoch Bezeichnungen zu beurteilen wie Lachs - für Seelachs, Seeforelle - für Knurrhahn, Forellenstör - für Angler, Silberlach - für Pollak, Wildstör - für Haifisch (Grahneis/Horn, Taschenbuch der Hygiene, 1967). - Forellenstör wird aus dem Seeteufel (Loplisus piscatorius L.) bereitet (Ostertag-Berlin, Zeitschrift fur Fleisch- und Milchhygiene 26, 1916).

Forellentaube   „eine Eistaubenart“

Quelle: Die glattfüßig gehämmerte Eistaube (auch Forellentaube) kommt aus Schlesien bzw. Süddeutschland (https://de.wikipedia.org/wiki/Eistaube, gesehen am 1.9.2014). - Eine besondere und schöne Spielart dieser schwarzschuppigen Blautaube ist die gleichfalls nacktfüßige und gelbäugige, aber vor jener durch eine herrliche silbergraue oder eistaubenblaue Grundfarbe ausgezeichnete Forellentaube (Dürigen, Die Geflügelzucht, 1921).

substantivisches Determinativkompositum mit Materialbezeichnung als Hinterglied
Forelleneisen   „gefleckte Roheisensorte“

Quelle: Die Übergänge des Graueisens in Weißeisen werden durch die halbierten Roheisensorten (Forelleneisen) vermittelt (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Eisen [1]).

Forellengranulit   „geflecktes Granulat“

Quelle: Forellengranulīt, ein Granulit (s.d.) mit dunkeln fleckenartigen Anhäufungen von Hornblendenädelchen (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v.).

Forellenporzellan   „fernöstliches Porzellan mit feinmschigen Rissen“

Quelle: Forellenporzellan, chines. und japan. Porzellan, mit feinmaschigen Rissen (Craquelé, s.d.), die durch rötlichen Ton hervorgehoben sind (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

Forellenstein   „Troktolith, eine gefleckte Gesteinsart“

Quelle: Troktolith (auch Troctolith oder Forellenstein) ist ein Gestein aus der Gruppe der mafischen Plutonite (https://de.wikipedia.org/wiki/Troktolith, gesehen am 1.9.2014). - Forellenstein, gefleckt aussehendes, aus farblosem oder weißem Anorthit und schmutziggrünen Partien von Terpentin bestehendes Gestein, mit Diallag und Erzkörnchen (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

adjektivisches Determinativkompositum
forellenähnlich   „an Forellen erinnernd“

Quelle: Galaxien (Galaxiidae) sind eine Familie kleiner elritzen- oder forellenähnlicher Süßwasserfische, die in der gemäßigten Zone auf der Südhalbkugel der Erde die ökologische Entsprechung zu den Lachsfischen (Salmonidae) auf der Nordhalbkugel sind (https://de.wikipedia.org/wiki/Galaxien, gesehen am 25.7.2012). - Hauptsächlich komme er im Genfersee vor, er sei forellenähnlich, aber viel besser (Zoologische annalen 6-7, 1914).

forellenartig   „in der Art von Forellen“

Quelle: Ihr Körper ist lachs- oder forellenartig (https://de.wikipedia.org/wiki/Neuseelandlachse, gesehen am 25.7.2012). - Wir entdeckten ein Rudel Schweinsfische, große Tiere, die in forellenartigen Sprüngen vor dem Bug der „Elli“ herschwammen (Ringelnatz, Mein Leben bis zum Kriege, 1931).

forellenreich   „reich an Forellen“

Quelle: Vergnügen fand man auch beim Fischen auf dem forellenreichen See, wozu es vier Boote gab (https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Sigmundsburg, gesehen am 25.7.2012). - Rimouski, Bischofssitz in der kanad. Provinz Quebec, an der Mündung des forellenreichen Flusses R. in den St. Lorenz und an der Bahn Quebec-Halifax (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Rimouski).

Älteres Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Klassifikationsbezeichnung als Hinterglied
Forellenart   „Art der Forelle“

Quelle: Das Fleisch wird selbst dem der besten Forellenarten vorgezogen (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Aus Mangel eines Zeichners, denn der bey der Hauptexpedition hatte ohnehin genug zu thun, liefert er im ganzen Werke nur 6 Kupferplatten, nemlich 1) die Abbildung einer Forellenart und einer Pflanze (Allgemeine deutsche Bibliothek 31, 1777).

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Hinterglied
Forellenbach   „Bach, in dem Forellen leben“

Quelle: In dem grünen Felsenthale / Hinter dem Forellenbach / Saß sie jüngst an deinem Mahle, / Unter deinem treuen Dach (W. Müller, Lyrische Reisen und epigrammatische Spaziergänge, 1827). - Daher der Forellenbach, ein Bach, in welchem sich Forellen aufhalten (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v. Forelle). - Und von aller Welt entfernet, / Eil' ich in mein kleines Thal, / Wo gesundes Quellenwasser / In Forellenbäche rinnt, / Wo des Waldes Nachtigallen / Überall zu hören sind (Gleim, An die Frau Karschin, 1767). - Je vnnd zuvor aber Don Cordua mit seinem gantzen vnderhanden habenden Kriegsheer / den Manßfelder vnnd Braunschweiger zuverfolgen fortgezogen / hat er zuvor Newstatt an der Hardt / ein Lustig / von stattlichem weissen Wein vnd roten Gänßfüsser fruchtbar vnd berühmbt / wie auch einer fischreichen Forellenbach vnnd habhafften Bürgern / den Soldaten inn diesem Krieg wol bekandtes Stättlein / wie auch dz Schloß Wintzingen / vnd Friedelsheim erobert (Lundorp, Östreichischer Lorberkrantz Oder Kayserl. Victori, 1626).

Forellenbächlein   „kleiner Bach, in dem Forellen leben“

Quelle: In einem Forellenbächlein hat kein Walfisch Platz (Wander, Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 1867, s.v.). - Sogar das kleine Forellen-Bächlein, welches, wo ich lerne, bey meinem Fenster vorbey fließt, muntert mich mit seinem angenehmen Zischen zu neuen Gedanken auf (Riepel, Gründliche Erklärung der Tonordnung, 1757). - darinn oben das Gebürg voll statliches Holtz / von Vögeln / Schnabelweid bald darunter an den Bergen / ußerleßner Weinwachs / und besser hinab die schönste Obsgärten in den Gründen die menge Krebs / Grundelen / und Forellenbächlein (Merian/Zeiller, Topographia Palatinatus Rheni et Vicinarum Regionum, 1645).

Forellensee   „See, in dem Forellen leben“

Quelle: ja, Steinmüller versichert sogar, er habe selbst gesehen, wie auf der Mürtschenalp eine Forelle sich über einen hohen Wasserfall hinaufschleuderte und während des Hinaufwerfens einzig ein paar Mal sich überwarf; allein es gibt Forellenseen in Menge, wo eine Verbreitung vom Thale herauf durch ein solches Hinaufschleudern geradezu unmöglich ist (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Dieser kleine Forellensee ist der einzige, den wir in der ganzen Gegend erfragen konnten (v. Hammer-Purgstall, Umblick auf einer Reise von Constantinopel nach Brussa und dem Olympos, 1818).

Forellenteich   „Teich, in dem Forellen leben“

Quelle: Man fängt sie mit Angeln od. Reußen, zieht od. bewahrt sie auch in schattigen Forellenteichen, mit kiesigem Grund u. Durchzug von reinem Quellwasser u. hohem Ufer (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Forelle). - Daher der Forellenbach, ein Bach, in welchem sich Forellen aufhalten, der Forellenfang, der Forellenteich u.s.f. (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v. Forelle). - Die Forellen-Teiche, die man besetzen muß, werden alle drey Jahr einmahl gefischt, und mit Satz wieder besetzt (Wagner, Der in der edlen Fischerey wohl-unterrichtende und erfahrne Fischer, 1729).

Forellenregion   „Region, in der Forellen vorkommen“

Quelle: Mit dem Lachsen kommt im Mai auch die Alse gezogen, es ist mir aber nicht bekannt, dass sie dem Lachse bis in die Forellenregion folgen sollte und auch aus der Weissfischregion erhielt ich bisher kein Exemplar (Frič, Arbeiten der zoologischen Section der Landesdurchforschung von Böhmen, 1872).

substantivisches Determinativkompositum mit Instrumentbezeichnung als Hinterglied
Forellenangel   „Angel zum Forellenfischen“

Quelle: Man fängt ihn mit kleinen Fischchen bei Mühlschüssen an der Forellenangel, wozu man ganz den Köder der Forelle benützt (Bischoff, Anleitung zur Angelfischerei, 1859).

Forellenfutter   „Futter für Forellen“

Quelle: Als Forellenfutter benutzt man in Japan ein Gemenge von Seidenraupen-Puppen u. Mehl (Archiv für Naturgeschichte 53, 1887).

Forellengarn   „Fanggarn für das Forellenfischen“

Quelle: Es werden damit nur wenige, und diese bloß zur Belustigung gefangen; im Winter dagegen im Forellengarn, und dann kommen sie auf den Markt (Oken/Walchner, Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände, 1836). - Von diesem gemeiniglich sehr zahlreichen Heringsschwarme, welcher mit den Forellen sich bis ans Ende des Busens, wo die Schiffe liegen, hineinzieht, fangen die Einwohner manchmal mit ihrem Forellengarn, mit Eymern und Trögen, einen Haufen (Olavius, Oekonomische Reise durch Island, 1787).

Forellengerte   „Angel zum Forellenfischen“

Quelle: er hielt die Forellengerte unter dem Arm und spießte seinen Wurm an die Angel (Ganghofer, Schloß Hubertus, 1895).

Forellennetz   „Netz zum Forellenfischen“

Quelle: „Fritz! Das große Forellennetz! Und eine Leiter!“ befahl Kitty (Ganghofer, Schloß Hubertus, 1895). - Er erzählte ihnen, wenn sie mit ihm reden wollten, aus dem siebenjährigen Kriege, wo er Oestreichischer Soldat gewesen war, setzte sich aber sogleich an sein Forellennetz oder an seine Spindel, wenn Anton Nettchen auf den Schooß nahm (Lafontaine, Moralische Erzählungen, 1794).

substantivisches Determinativkompositum mit Vorgangs-/Resultatsbezeichnung als Hinterglied
Forellenbrut   „Brut der Forelle“

Quelle: Oberförster Sckell von Waldeck brachte Forellenbrut und erzählte, wie es sich damit verhalte (Goethe, Tagebücher, 1832). - Sie wären vielleicht ganz unschädliche Thiere, wenn sie sich nicht an der kostbaren Forellenbrut vergriffen (Bechstein, Gemeinnützige Naturgeschichte Deutschlands, 1789). - sie verderben den Satz in Teichen / und fressen die besten Grundeln und Forellen-Brut aus denen Bächen (Borrach, Kurtzer Begriff von allerley Kranckheiten, 1687).

Forellenfang   „das Fangen von Forellen“

Quelle: Strichgarn (Strichnetz), ein Netz zum Forellenfange (Pierer's Universal-Lexikon, 1863, s.v. Strichgarn). - Daher der Forellenbach, ein Bach, in welchem sich Forellen aufhalten, der Forellenfang, der Forellenteich u.s.f. (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v. Forelle). - Die Einwohner um diesen See herum, die ein Kirchspiel ausmachen, haben von undenklichen Zeiten her vom Forellenfang gelebet (Olafsson, Reise durch Island, 1775).

Forellenfischerei   „das Fischen von Forellen“

Quelle: Flecken im Civilgouvernement Braga der portugiesischen Provinz Minho, am Lima; Lachs- u. Forellenfischerei; 6500 Ew. (Pierer's Universal-Lexikon, 1861, s.v. Prado [2]). - Die Mürz enthält vorzüglich schöne Forellen, und der kaiserliche Hof hat seine Forellenfischerey in diesem Fluße (Kindermann, Historischer und geographischer Abriß des Herzogthums Steyermark, 1787).

Forellenzucht   „das Züchten von Forellen“

Quelle: Auch zu Steinbergen in den Teichen des Herrn Fürsten von Schaumburg, Lippe-Bückeburg wird die Forellenzucht durch künstliche Bruterzeugung betrieben (Allgemeines Wiener polytechnisches Journal 4, 1843).

substantivisches Determinativkompositum mit substantiviertem Infinitiv als Hinterglied
Forellenangeln   „das Angeln von Forellen“

Quelle: Zum Forellenangeln sei er zwar nicht gekommen im Lande Schwarzwald, aber er kehre als glücklicher Bräutigam nach Altengland zurück (Die Spinnstube, 1862).

Forellenfischen   „das Fischen von Forellen“

Quelle: Meine Studien teilten sich naturgemäß in beliebte und unbeliebte. Zu den erstern rechne ich Märchenlesen, Zeichnen, Forellenfischen und Vogelstellen (Busch, Was mich betrifft, 1886). - so scheint man im Gegentheile in der Schweiz die jungen Fische in Affektion genommen zu haben, indem man das Forellenfischen in den meisten schweizerischen Kantonen in den Monaten Januar und Februar verboten hat (Deutsche Vierteljahrs-Schrift 19-20, 1842).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen agentis als Hinterglied
Forellenfischer   „jemand, der Forellen fischt“

Quelle: Der grüne Hirt wird nehmlich ein Forellenfischer genannt, der ehemals unter den grünen Husaren diente, zu welchem die Flinsberger Badegäste fleißig lustwandeln, um dort Forellen zu essen (Wolff, Encyclopädie der deutschen Nationalliteratur, 1838). - Bey dem Holtz-Flössen sollen die Forellen Fischer fleisige Achtung auf die Währe geben (Müllenkampf/Moll, Sammlung der Forstordnungen verschiedener Länder, 1791).

Forellenzüchter   „jemand, der Forellen züchtet“

Quelle: Forellenzüchtern ist sie sehr verhaßt, weil sie als ein sehr schädlicher Feind des Laiches dieser Edelfische angesehen wird (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Wir Forellenzüchter haben als practisches Kennzeichen, wenn die Mischung schlechtem Kaffee mit dünner Milch an Farbe gleicht (Löbe, Goldminen in Deutschland, 1852).

substantivisches Determinativkompositum mit Explikativum als Hinterglied
Forellenfisch   „Forelle“

Quelle: Das Bächlein, welches den Ort durchfließt, hat auch Forellenfische, und treibt vier Mahl- und zwei Sägemühlen, und fließt bei Mayerling in den Schwechatfluß (Koll, Das Stift Heiligenkreuz in Oesterreich, 1834). - Doch wo fragt nach ekelm Kochgemische, / Nach dem Auerhahn, Forellenfische / Und nach Steinwein die Zufriedenheit? (König, Poetische Blumenlese für 1783, 1782).

substantivisches Determinativkompositum mit Speisebezeichnung als Hinterglied
Forellengericht   „Speise mit Forelle“

Quelle: Das Forellengericht, was der Graf heimbrachte, schmeckte Allen sehr wohl (Löhr, Das Buch der Mährchen, 1819-20).

Forellenschnitte   „Speise mit Forelle“

Quelle: Jetzt werden drei Eierdotter mit acht Loth zerlassener aber nicht heißer Butter, mittelst des schnellen Rührens mit dünnen Holzspeilchen zu einer dicklichen Sauce abgerührt und mit einem Federpinsel die Forellenschnitten damit bestrichen (Zenker, Die Küche des wohlhabenden Wieners, 1846).

substantivisches Determinativkompositum mit Pflanzenbezeichnung als Hinterglied
Forellenbirne   „Birne mit braun-rötlich gepunkteter Schale“

Quelle: Herbstbirnen: die weiße, rothe u. graue Butterbirn, die lange grüne Herbstbirn, die lange gestreifte Herbstbirn (Schweizerhose), Forellenbirn, Markbirn u.a. (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v. Birn [1]). - Auch erscheinen hier wieder manche neue Obstnamen, als: Forellenbirn, Neustadtspipping, der weiße italianische Rosmarinapfel (Sickler, Der Teutsche Obstgärtner, 1797).

Forellenkirsche   „eine Sauerkirschart“

Quelle: Die bekanntesten Arten sind: die Maikirsche, die prager Muskatellerkirsche, die rothe Oranienkirsche, die große Glaskirsche, die Herzkirsche, die große ungarische Kirsche, die Ammer, die schwarze Forellenkirsche etc. (Damen Conversations Lexikon, 1836, s.v. Kirschbaum). - Zu diesen Zwergbäumen schicken sich durchaus keine spanische oder Herz-Kirschen, sondern die pragische Muskateller, Velser, rothe und schwarze Oranien-Kirsche, schwarze Forellen-Kirsche, brüsselsche Bruyn, u. d. gl. (Krünitz, Oeconomische Encyclopädie, 1787, s.v. Kirsche).

Forellenradieschen   „rotgefleckte Radieschenart“

Quelle: die Forellenradieschen sind rothgefleckt (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1839, s.v. Rettig). - Das Forellenradieschen, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art langer Radieschen mit rothen Flecken, wie die Forellen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - Eine Abändrung von diesen sind die Forellen-Radieschen, welche über und über mit rothen Punkten bestreuet sind, und ein sehr schönes Ansehen haben (Funke, Naturgeschichte und Technologie, 1791).

Forellensalat   „rotgefleckte Salatart“

Quelle: Forellensalat, eine Art roth punktirter Kopfsalat (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v.). - Der Forellensallat, des -es, plur. inus. eine Art Gartensallates mit roth gefleckten Blättern (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - Salat, quae foliis maculatis conspicua est Germanis dicitur Forellen-Salat, a similitudine macularum huius piscis (Haller, Flora Ienensis, 1745).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Hinterglied
Forellenbarsch   „ein forellenähnlicher Barsch“

Quelle: Der Forellenbarsch (Micropt. salmoides) unter scheidet sich vom eigentlichen Schwarzbarsch (A. Dolmiei) durch ein größeres Maul, durch eine hellere Farbe und durch schnelleres Wachstum; er wird überhaupt größer als der Schwarzbarsch (Handbuch der Forstwissenschaft, 1887).

Forellenschimmel   „Pferd mit rötlichen Flecken auf weißem Deckhaar“

Quelle: Forellenschimmel, rothpunktirter Schimmel (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v.). - Forellenschimmel sind die, wo der ganze Körper weiß, und wie bei dem Fliegenschimmel mit kleinen braunen Flecken bestreuet ist (Abhandlung von dem Bau, Erkenntniß des Alters, und den Farben der Pferde, 1785). - Allerhand Farben Schimmel, Roth- und Forellen-Schimmel, etc. so nicht alle können beschrieben werden (Trichter, Curiöses Reit-, Jagd-, Fecht-, Tanz- oder Ritter-Exercitien-Lexicon, 1742, s.v. Couleur).

Forellentaube   „eine Eistaubenart“

Quelle: Zur Vervollständigung eines neuen Werkes über die Tauben werden die Beschreibungen folgender Rassen von Kennern gesucht: 1. die Elbe. 2. die Feuertaube 3. die Forellentaube. 4. die Karpfenschuppe. 5. die Lerche. 6. die Panzertaube (Die gefiederte Welt 1, 1872).

substantivisches Determinativkompositum mit Materialbezeichnung als Hinterglied
Forelleneisen   „gefleckte Roheisensorte“

Quelle: Bei dem Roheisen unterscheidet er weisses, graues und halbiertes (fonte truitee Forelleneisen, welcher Name aus der Champagne stammt) (Beck, Die Geschichte des Eisens, 1897).

Forellengranulit   „geflecktes Granulat“

Quelle: Noch eine andere, durch erkennbare Hornblendeeinmengungen fleckige Varietät hat man Forellengranulit genannt (Cotta, Die Geologie der Gegenwart dargestellt und beleuchtet, 1874).

Forellenporzellan   „fernöstliches Porzellan mit feinmschigen Rissen“

Quelle: Ziemlich häufig kommen auch kleine dem Forellen-Porzellan nahestehende Craquele-Vasen von eleganten Formen und rostfarbiger oder schwärzlicher Masse, mit gelbem oder chamois- farbigem Email vor (Jaennicke, Grundriss der Keramik in bezug auf das Kunstgewerbe, 1879).

Forellenstein   „Troktolith, eine gefleckte Gesteinsart“

Quelle: Forellenstein, Alabaster, welcher durch dünne Lagen von bituminösem Kalk ein gestreiftes, geadertes, wolkiges od. geflammtes Ansehen erhält (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v.). - An den Orten, wo der Alabaster gebrochen wird, bekommt derselbe von seiner Farbe und Bildung allerley, und oft sehr wunderliche Nahmen. Denn da hat man den Tigerstein, den Cyper-Katzenstein, den Sonnenstein, den Nußholzstein, den Forellenstein, den Fliegenstein, den Schöne-Mädchenstein, den Wurststein u.s.f. (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793, s.v. Alabaster). - Lapides […] Trutarum. Forellenstein (Schröder, Trefflich versehene Medicin-Chymische Apotheke, 1685).

adjektivisches Determinativkompositum
forellenähnlich   „an Forellen erinnernd“

Quelle: Färbung: Hinter dem Schultergürtel an, grösstentheils aber unter der Seitenlinie ein grosser, nicht scharf abgegrenzter schwarzer Fleck, ausserdem der ganze Rumpf bis gegen den Bauch forellenähnlich mit runden, grau erscheinenden Tupfen ziemlich dicht und regelmässig besäet (Haidinger, Bericht über die Eisdecke der Donau in Ungarn im Winter, 1860).

forellenartig   „in der Art von Forellen“

Quelle: Lachs- und forellenartige Fische habe ich in Japan nie gesehen, ausser in den Bilderbüchern (Martens, Die preussische Expedition nach Ost-Asien, 1876). - Ihr Fleisch ist wohlschmeckend, zart und gesund, und fast Forellenartig (Zückert, Von den Speisen aus dem Thierreich, 1777).

forellenreich   „reich an Forellen“

Quelle: Ain (spr. Äng), 1) Fluß in Frankreich, forellenreich, entspringt auf dem Jura, fällt in die Rhone (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v. Ain). - An allerley Fischen und Krebsen hat Tyrol, einen Ueberfluß; wie denn insonderheit der Sankafluß in Tyrol, überaus forellenreich ist (Ludovici, Eröffnete Akademie der Kaufleute, oder vollständiges Kaufmanns-Lexicon, 1756).

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Neuhochdeutsch

Allgemein
Fisch
Speisefisch

Älteres Neuhochdeutsch

Allgemein
Fisch
Speisefisch

Frühneuhochdeutsch

Allgemein
fisch

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Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Lebensraumbezeichnung als Vorderglied
Bachforelle   „in Bächen lebende Forelle“

Quelle: Die Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch und eine Unterart der Forelle. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Bachforelle, gesehen am 25.7.2012). - Von der Bachforelle werden jährlich mehrere Millionen künstlich erbrüteter Jungfische zur Besetzung von Zuchtbächen und Teichen benutzt, um als 2–3jährige Fische zum Verbrauch ausgefischt zu werden (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischzucht).

Bergforelle   „in Berggewässern lebende Forelle“

Quelle: Die Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch und eine Unterart der Forelle. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Bachforelle, gesehen am 25.7.2012). - Mandelsüß das Fleisch, mit einer Blume der Hummerschere, und goldig ziegelrot von Farbe. Es war die Bergforelle in ihrer kühnsten Entfaltung (Bölsche, Das Liebesleben in der Natur, 1900).

Flussforelle   „in Flüssen lebende Forelle“

Quelle: Die Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch und eine Unterart der Forelle. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Bachforelle, gesehen am 25.7.2012). - 1902/03 bestanden 10 Fischbrutanstalten; es wurden besonders Eier von Felchen, See- und Flußforellen (zusammen 3,9 Mill.) eingesetzt (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Luzern [1]).

Grundforelle   „ausgewachsene Forelle, die sich am bevorzugt Gewässergrund aufhält“

Quelle: Seeforellen ernähren sich von Kleintieren, größere Adulte, „Grundforellen“ genannt, auch von Fischen (https://de.wikipedia.org/wiki/Seeforelle, gesehen am 25.7.2012). - Die Grundforelle und die Schwebforelle sind zwei Altersstadien einer Art, der Seeforelle (Piper, Spinnangeln, 1958).

Meerforelle   „Salmo trutta trutta, ein Lachsfisch“

Quelle: Die Meerforelle (Salmo trutta trutta) zählt zu den Lachsfischen (Salmonidae) und gilt als die Stammform der Art Forelle (Salmo trutta). Weitere Namen sind: Ostseelachs (verkaufsfördernder Phantasiename), Strandlachs, Weißforelle, Trump, Silberlachs, Schwarzlachs, Möllitz, Breden, Sülberlaß (https://de.wikipedia.org/wiki/Meerforelle, gesehen am 25.7.2012). - Die Meerforelle (Weißforelle, in Norddeutschland Lachsforelle genannt, Salmo trutta L.), bis 1 m lang, bis 15 kg schwer, ist der Seeforelle sehr ähnlich, nur ist ihr Kopf kleiner, die Schuppen sind größer und die Zähne schwächer (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Seeforelle   „Salmo trutta, eine großwüchsige, in Seen lebende Forellenart“

Quelle: Als Seeforelle wird eine in großen, sauerstoffreichen Seen lebende großwüchsige Form der Forelle (Salmo trutta) bezeichnet. Obwohl unter dem Namen Salmo trutta lacustris (Linnaeus, 1758) beschrieben, handelt es sich bei der Seeforelle nicht um eine Unterart der Forelle, sondern lediglich um großwüchsige Populationen, die untereinander nicht näher verwandt sind als mit den Bachforellen in den Fließgewässern, die ihre Wohngewässer umgeben (https://de.wikipedia.org/wiki/Seeforelle, gesehen am 25.7.2012). - Eine im süßen Wasser tiefer Seen stationär gewordene und nicht mehr wandernde Form der Meerforelle ist die Seeforelle (Rheinanke, Rheinlanke, Lachsforelle, Grundforelle, Grundföhre, S. lacustris L., s. Tafel „Fischzucht I“, Fig. 6), bis 1 m lang und 25–30 kg schwer, mit gestrecktem Körper, großem Kopf, kurzer, abgestumpfter Schnauze, ist auf dem Rücken grün- oder blaugrau und wie an den silberigen Seiten mit runden oder eckigen schwarzen Flecken, auf der Unterseite silberweiß. Die Flossen sind grau, die Rückenflosse schwarz gefleckt (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Steinforelle   „in nahrungsarmen Gewässern lebende Bachforelle“

Quelle: Kleinwüchsige Bachforellen in nahrungsarmen Gewässern werden als Steinforellen bezeichnet (https://de.wikipedia.org/wiki/Bachforelle, gesehen am 25.7.2012). - Steinforelle, die Bachforelle (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

Teichforelle   „in Teichen lebende Forelle“

Quelle: Zu dem Zeitpunkt hatten die Pächter bereits Karpfen eingesetzt, Teichforellen sollten folgen (https://de.wikipedia.org/wiki/Carolasee, gesehen am 25.7.2012). - Diese Versuche wurden in bezug auf Karpfen, Spiegelkarpfen, Schleien und Teichforellen jahrelang durchgeführt (Lueger, Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, 1914, s.v. Teichdüngung).

Waldforelle   „in Waldgewässern lebende Bachforelle“

Quelle: Der Typ sieht aus, als käme er aus dem Bayerischen Wald und hätte zu Hause einen Fischteich (Spezialität am Sonntag: Waldforelle im Wurzelsud) (Karthée, Weiberfrühstück, 2011). - So spricht man oft von Schwarzforellen, Goldforellen, Silberforellen, Moosforellen, Waldforellen, Gebirgsforellen, je nach der Färbung und dem Aufenthaltsorte der Forellen, welch letzterer die Art der Färbung bedingt (Allgemeine Fischerei-Zeitung 39, 1914).

substantivisches Determinativkompositum mit Jahreszeitbezeichnung als Vorderglied
Maiforelle   „Forelle, die im Mai befischt wird“

Quelle: Die Maiforelle (Salmo schiefermuelleri) ist eine auf Grundlage von alten Beschreibungen bekannte und vielleicht ausgestorbene Fischart aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae) (https://de.wikipedia.org/wiki/Maiforelle, gesehen am 25.7.2015). - Maiföhre, Maiforelle, die Seeforelle (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Maiföhre).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Vorderglied
Lachsforelle   „lachsähnliche Meerforelle mit rötlichem Fleisch“

Quelle: Lachsforelle oder auch Anke ist ein verbreiteter Verkaufsname für zwei Arten von Forellenfischen, die durch das mit der Nahrung aufgenommene Carotinoid Astaxanthin ein an Lachs erinnerndes leicht rötliches Fleisch besitzen. Ursprünglich wurden als Lachsforellen nur Meerforellen (Salmo trutta trutta) bezeichnet, deren Fleisch sich aufgrund ihrer aus Fischen, kleinen Krebsen und Garnelen bestehenden (und dadurch astaxanthinhaltigen) Nahrung rötlich färbt. […] Heute im Handel erhältliche Lachsforellen sind in der Regel gezüchtete, besonders große Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss), deren Futter wie bei der Lachszucht mit Farbstoffen, zum Beispiel dem aus Algen gewonnenen Astaxanthin, versetzt wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsforelle, gesehen am 25.7.2012). - Eine im süßen Wasser tiefer Seen stationär gewordene und nicht mehr wandernde Form der Meerforelle ist die Seeforelle (Rheinanke, Rheinlanke, Lachsforelle, Grundforelle, Grundföhre, S. lacustris L., s. Tafel „Fischzucht I“, Fig. 6), bis 1 m lang und 25–30 kg schwer, mit gestrecktem Körper, großem Kopf, kurzer, abgestumpfter Schnauze, ist auf dem Rücken grün- oder blaugrau und wie an den silberigen Seiten mit runden oder eckigen schwarzen Flecken, auf der Unterseite silberweiß (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

substantivisches Determinativkompositum mit metaphorischer Materialbezeichnung als Vorderglied
Goldforelle   „Bachforelle mit goldgelben Schuppen“

Quelle: Die Goldforelle (Oncorhynchus aguabonita) ist eine Art der Lachsfische (Salmonidae). Sie wurde zunächst als Unterart der Regenbogenforelle beschrieben, wird inzwischen aber größtenteils als eigenständige Art anerkannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Goldforelle, gesehen am 25.7.2012). - Goldforelle, die Bachforelle (s. Forellen); auch der Saibling (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

Silberforelle   „Forelle mit silbrigen Schuppen“

Quelle: Besonders gut funktioniert das Ganze mit Forellen, speziell mit der amerikanischen Regenbogenforelle, die in Hybridform in alle möglichen Richtungengezüchtet wurde: Lachsforelle, Silberforelle und Goldforelle (Kieling, Ein deutscher Wandersommer, 2011). - Die Bachforelle (Trutta s. Salmo fario), auch Berg-, Wald-, Teich-, Stein-, Gold-, Schwarz-, Weißforelle genannt, (Abb. 702), lebt in klaren Gebirgs- und Waldbächen, hat einen zusammengedrückten Leib, eine kurze, abgestumpfte Schnauze und zeigt eine sehr verschiedenartige Färbung: z. B. bei Gold- und Silberforellen, rötlich, weißlich, gold- und rotpunktiert, oder schwarz punktiert usw. (Schlipf, Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, 1918).

Goldforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Bachforellen und Saiblinge heißen im Volksmund auch Goldforellen (Geflügel-Börse 101, 1980). - Goldforelle, die Bachforelle (s. Forellen); auch der Saibling (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

Goldforelle   „Goldbrasse, Dorade, Sparus aurata“

Quelle: Dabei geht es um carpiones (Karpfen), barbones (Flußbarben), gobiones (Gründlinge), prasini (grüne Brassen), salmones (Lachse), anguillae (Aale), percae (Barsche), trutae (Forellen), auratae (Goldbrassen, Goldforellen) (Appelt, Klösterliche Sachkultur des Spätmittelalters, 1980). - Porgy […] eine Art Goldforelle, Goldbrasse (Grieb, Dictionary of the English and German language, 1911).

substantivisches Determinativkompositum mit metaphorischer Personenbezeichnung als Vorderglied
Riesenforelle   „sehr große Forelle“

Quelle: 9,5 Kilogramm brachte sein Regenbogner aus dem Waldsee Neuwied auf die Waage. Und führt mit dieser wohlschmeckenden Riesenforelle die Rekordliste an (Berliner Zeitung, 28.12.1996). - Und die Riesenforelle am Brückenpfeiler wedelt mit der Schwanzflosse infolge der Strömung (Altenberg, Was der Tag mir zuträgt, 1901).

substantivisches Determinativkompositum mit verbalem Vorderglied
Schwebforelle   „junge Bachforelle, die bevorzugt nahe an der Wasseroberfläche aufhält“

Quelle: Lange Zeit hat man angenommen, dass es sich bei der kleineren Schwebforelle um eine sterile Form handelt. Dies ist nicht zutreffend. Die Schwebforelle ist lediglich die Jugendform der erst sehr spät geschlechtsreif werdenden Seeforelle (Rehbronn, Handbuch für den Angelfischer, 2014). - Die Seeforelle variiert sehr stark nach Aufenthaltsort und Jahreszeit, und namentlich weicht die sterile Form (Schwebforelle, Schwebföhre, Silberlachs, Maiforelle) sehr erheblich ab (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

substantivisches Determinativkompositum mit adjektivischem Vorderglied
Schwarzforelle   „Bachforelle mit dunklen Schuppen“

Quelle: Farblich gleicht sich die Bachforelle sehr stark den jeweiligen Gegebenheiten an und wird dann je nach Färbung als Weißforelle, Silberforelle, Goldforelle, Schwarzforelle, Waldforelle oder Steinforelle bezeichnet (Palm, Suppe Taube Spargel sehr sehr Gut, 1999). - Die Bachforelle (Teich-, Wald-, Stein-, Alp-, Gold-, Weiß-, Schwarzforelle, S. Fario L., s. Tafel „Fischzucht I“, Fig. 7, 11–13), ausnahmsweise bis 90 cm lang und 6 kg schwer, mit sehr gedrungenem Körper, kurzer, abgestumpfter Schnauze, auf dem olivengrünen Rücken und den gelbgrünen Seiten mit schwarzen und orangeroten, zuweilen bläulich umrandeten Flecken, unterseits messinggelb; die Rückenflosse ist meist olivengrün, die paarigen Flossen und die Afterflossen sind weingelb, häufig schwarz pigmentiert, auch gefleckt (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Weißforelle   „Forelle mit weißlichen Schuppen“

Quelle: Die Meerforelle (Salmo trutta trutta) zählt zu den Lachsfischen (Salmonidae) und gilt als die Stammform der Art Forelle (Salmo trutta). Weitere Namen sind: Ostseelachs (verkaufsfördernder Phantasiename), Strandlachs, Weißforelle, Trump, Silberlachs, Schwarzlachs, Möllitz, Breden, Sülberlaß (https://de.wikipedia.org/wiki/Meerforelle, gesehen am 25.7.2012). - Die Meerforelle (Weißforelle, in Norddeutschland Lachsforelle genannt. Salmo trutta L.), bis 1 m lang, bis 15 kg schwer, ist der Seeforelle sehr ähnlich, nur ist ihr Kopf kleiner, die Schuppen sind größer und die Zähne schwächer (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Rotforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Der Seesaibling, Wandersaibling oder die Rotforelle (Salvelinus alpinus) gehört zur Gattung der Saiblinge (Salvelinus), gesehen am 25.7.2012). - Saibling, Salmling, Salbling, Rotforelle, Ritter (Salmo salvelīnus L.), zur Familie der Lachse gehöriger Fisch, in Gebirgsseen, Fleisch wohlschmeckend (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Saibling).

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Vorderglied
Alpenforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Das erste Lebewesen, das ich erblickt habe, war eine große Alpenforelle (Wolff, Schrippenblues, 2014). - Der See ist sehr reich an Saiblingen (Alpenforellen) (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v. Königssee).

Alpforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Im vorigen Jahrhundert bezeichnete man die Saiblinge auch als Alpforellen, und natürlich waren sie unter diesem Namen genauso begehrte Leckerbissen (Göschl, Attersee, 1996). - Die Gewässer und Flüsse sind reich an Forellen (Salmo trutta), Alpforellen (S. alpinus) und Quappen (Lota vulgaris) (Nordhagen, Die Vegetation und Flora des Sylenegebietes, 1928).

substantivisches Determinativkompositum mit Farbmetapher als Vorderglied
Regenbogenforelle   „ein aus Nordamerika stammender Lachsfisch“

Quelle: Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss, früher: Salmo gairdneri und S. irideus) ist ein aus Nordamerika stammender, raschwüchsiger Salmonide, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England als Speisefisch gezüchtet und ab 1882 durch Hofer auch in Württemberg teichwirtschaftlich erzeugt wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenforelle, gesehen am 25.7.2012). - Die Regenbogenforelle (S. irideus Gibbons), 60 cm lang, der Bachforelle ähnlich, oberseits dunkelgrau, an den Seiten heller, bläulich, mit rosarotem Hauch, an der Kehle hellblau, nach dem Bauch zu weiß, oberseits und auf den Flossen schwarz gefleckt, lebt im westlichen Nordamerika von Kalifornien bis Oregon und wird jetzt in deutschen Fischzuchtanstalten gezüchtet (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Älteres Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Vorderglied
Bachforelle   „in Bächen lebende Forelle“

Quelle: Unter allen deutschen Lachsfischen besitzt die Bachforelle, Wald-, Teich-, Stein-, Alp-, Gold‑, Weiß- und Schwarzforelle (Salmo fario, alpinus, saxatilis, cornubiensis, Gaimardi und Ausonii, Trutta fario und fluviatilis, Salar Ausonii), die gedrungenste Gestalt (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Die Bachforelle, plur. die -n, eine der besten Art Forellen, welch sich nur in fließenden Wald- und Bergbächen aufhält; Waldforelle, in Oberdeutschland Bachfohre, Waldfohre (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793, s.v.). - Der Ekel darf ihm gar die frischen Bachforellen, / Den gelblich rothen Lachs, den Meerkrebs jetzt vergällen (Hagedorn, Die Glückseligkeit, 1743).

Bergforelle   „in Berggewässern lebende Forelle“

Quelle: Da stand am lodernden Herdfeuer eine steinalte Frau mit einem grundehrlichen Gesichte und hielt eine Eisenpfanne in der Hand, worin Bergforellen im prasselnden Fette brieten (Meyer, Jürg Jenatsch, 1874). - Die Bergforelle, plur. die -n, eine Art Forellen, welche nur in hohen Gebirgen einheimisch ist; Salmo alpinus, L. (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793, s.v.).

Flussforelle   „in Flüssen lebende Forelle“

Quelle: Die Jagd ist unbedeutend, die Fischerei aber ergiebig u. liefert Lachs- u. Flußforellen, Lachse, Marainen, Karpfen, Aale etc. (Pierer's Universal-Lexikon, 1865, s.v. Zürich [1]).

Grundforelle   „ausgewachsene Forelle, die sich am bevorzugt Gewässergrund aufhält“

Quelle: Grundforellen nennt man die F., welche ihr Futter in der Tiefe suchen, Schwebforellen hingegen, welche des Futters wegen bis zur Oberfläche aufsteigen (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Forelle). - Die Grundforelle, plur. die -n, bey den Fischern, ein Nahme der großen Forellen, welche ihrer Nahrung auf dem Grunde des Wassers nachgehen; zum Unterschiede von den Schwebforellen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - Von der Grundforellen. […] Diese fische sind dem Salmen an Gestalt / Farb / Flecken / Fleisch / Art und und Natur gantz gleich (Gessner, Fischbuch, 1670).

Meerforelle   „Salmo trutta trutta, ein Lachsfisch“

Quelle: Die nächste Verwandte der Seeforelle ist die Lachsforelle, bezeichnender vielleicht Meerforelle genannt (Salmo trutta, truttula, eriox, Cumberlandi und Goedenii, Trutta salmonata und trutta) (Brehm, Thierleben, 1883-87).

Seeforelle   „Salmo trutta, eine großwüchsige, in Seen lebende Forellenart“

Quelle: Zwei Lachsfischarten unseres Vaterlandes sind schwer zu unterscheiden, daher auch vielfach mit einander verwechselt worden. Die eine derselben ist die Seeforelle (Salmo lacustris und Schiffermülleri, Trutta lacustris, Salar lacustris und Schiffermülleri) (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Der Seeforelle, plur. die -n, diejenigen Forellen, welche sich in Landseen und Teichen aufhalten; Teichforelle zum Unterschiede von den Bachforellen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1801, s.v.).

Steinforelle   „in nahrungsarmen Gewässern lebende Bachforelle“

Quelle: an der Wand aber blieb die arme Seele des Bäuerleins, die selbiges verschworen, hängen, und hängt noch immer dort, man kann sie mit Augen sehen. Sie ist von Farbe braun und mit schwarzen Flecken besprenkelt, wie eine Steinforelle (Bechstein, Deutsches Sagenbuch, 1853). - In demselben fängt man Karpfen von 50 bis 90 Pfunden, Hechte von 50 Pfunden, sonst auch viele Brachsmen, (Cyprinos latos) und Rötel, (Umblas minores) welche letztere eine sehr schmackhafte Art von Steinforellen sind (Büsching, Neue Erdbeschreibung, 1760).

Teichforelle   „in Teichen lebende Forelle“

Quelle: Marktflecken im Kreise Templin des preußischen Regierungsbezirks Potsdam; reizend gelegenes Gräflich Arnimsches Schloß nebst Park, Thiergarten u. Fasanerie; veredelte Schafzucht, starke Fischerei in den 22 umliegenden Seen (Teichforellen) (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v. Boitzenburg). - Die Teichforelle, plur. die -n, Forellen, welche in eigenen Teichen gehalten werden; zum Unterschiede von den Wald- oder Bachforellen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1801, s.v.). - Die Teichforelle liebt klares und schnellfließendes Quellwasser (Borgstede, Statistisch-topographische Beschreibung der Kurmark Brandenburg, 1788).

Waldforelle   „in Waldgewässern lebende Bachforelle“

Quelle: man pflegt diese Spielarten bald Alpenforellen, bald Silber- und Goldforellen, bald Weiß-, Schwarzforellen, Stein- und Waldforellen zu nennen, ohne daß eine Ausscheidung der außerordentlich vielfältigen, schillernden Uebergänge bisher festgestellt wäre (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Die Waldforelle, plur. die -n, Forellen, welche sich in Waldbächen aufhalten; zum Unterschiede von den Teichforellen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1801, s.v.). - Wir bankettierten edelmännisch, und ich ließ mir die gute Waldforellen und köstliche Krebs daselbst wohlschmecken (Grimmelshausen, Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch, 1669).

Alpenforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Im oft herrscht die gelbe Färbung vor, oft die röthliche, oft die weißliche, und man pflegt diese Spielarten bald Alpenforellen, bald Silber- und Goldforellen, bald Weiß-, Schwarzforellen, Stein- und Waldforellen zu nennen, ohne daß eine Ausscheidung der außerordentlich vielfältigen, schillernden Uebergänge bisher festgestellt wäre (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Die Seeforellen sind ungesund, und nichts ist leichter, als die Alpenforelle (die auch auf dem Harze zu finden ist) (Göttingische gelehrte Anzeigen, 1771).

Alpforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Bartholomäussee, romant. Gebirgssee in Oberbayern bei Berchtesgaden, 1 ¼ QM. lang, ¼ QM. breit, hängt mit dem Obernsee zusammen, hat treffliche Alpforellen, wird jetzt gewöhnlich Königssee genannt (Herders Conversations-Lexikon, 1854, s.v. Bartholomäussee). - Die Stirn und die Backen sind schwarzgräulich marmorirt und haben mit der Alpforelle die größte Aehnlichkeit, nur über die Nase ist er schwärzlicht (Schriften der Berlinischen Gesellschaft naturforschender Freunde 4, 1783).

substantivisches Determinativkompositum mit Jahreszeitbezeichnung als Vorderglied
Maiforelle   „Forelle, die im Mai befischt wird“

Quelle: Sie heißt auch Grund-, Schweb- und Maiforelle, See-, Grund-, Schweb- und Maiföhre, Seeferche, See-und Grundförne, Schild, Inn-, Ill- und Rheinanke, Silber- und Herbstlachs, Zal- oder Salfisch (Brehm, Thierleben, 1883-87). - In der Ostsee wird er 6 bis 8 Pfund schwer, und ist auch unter dem Namen Maiforelle bekannt (Siemssen, Die Fische Meklenburgs, 1794).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Vorderglied
Lachsforelle   „lachsähnliche Meerforelle mit rötlichem Fleisch“

Quelle: Die Lachsforelle ist dasselbe für die See, was die Seeforelle für die großen Binnengewässer (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Die Lachsforelle, plur. die -n, eine dem Lachse ähnliche Art Forellen, oder vielmehr eine Mittelart zwischen den Lachsen und Forellen, welche größer als diese, und kleiner als jene sind, einen bläulichen Rücken, grünliche mit schwarzen und röthlichen Puncten besetzte Seiten und einen gelblichen Bauch haben; Salmo Trutta L. Sie haben ein fettes, röthliches, sehr schmackhaftes Fleisch und halten sich gern in großen Seen auf (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - In der Gegend von Lindau und Bregenz, fängt man außer denen im Lande sonst gewöhnlichen Fischen auch eine Art Lachsforellen, Gangfische genannt, so mariniret, und als etwas sonderliches verschicket werden (Keyßler, Neueste Reisen durch Deutschland, Böhmen, Ungarn, die Schweiz, Italien und Lothringen, 1740-41).

substantivisches Determinativkompositum mit metaphorischer Körperteilbezeichnung als Vorderglied
Augenforelle   „Forelle mit augenförmigen Flecken“

Quelle: die Augenforelle, eine Forelle mit augenähnlichen Flecken (Kaltschmidt, Vollständiges Stamm- und sinnverwandtschaftliches Gesammt-Wörterbuch der deutschen Sprache, 1865, s.v.). - Der Augenfisch, des -es, plur. die -e, in der Naturgeschichte, Fische, welche außer den wahren natürlichen Augen, schwarze oder braune geringelte Flecken, welche den Augen gleichen, am Leibe haben; dergleichen die Neunaugen, die Augenforelle, der Auchenroche und die Augenscholle sind (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793, s.v. Augenfisch).

substantivisches Determinativkompositum mit metaphorischer Materialbezeichnung als Vorderglied
Goldforelle   „Bachforelle mit goldgelben Schuppen“

Quelle: Salmo Fario, Bachforelle, Flussforelle, Bergforelle, Steinforelle, Goldforelle, Weissforelle, Schwarzforelle (Siebold, Die Süsswasserfische von Mitteleuropa, 1863). - Die Goldforelle ist ein sehr schöner Seefisch. Er ist breit, platt und vom Kopf bis zum Schwanz mit großen goldgelben Schuppen, insbesondere so lange er noch im Waffer ist, bedecket. Auf der Küste findet man ihn häufig (Fermin, Ausführliche historisch-physikalische Beschreibung der Kolonie Surinam, 1775).

Silberforelle   „Forelle mit silbrigen Schuppen“

Quelle: Nicht weit davon liegt D. im Dorf (Dörfli) u. der Davoser See (Großer See), ¼ Meile lang u. 10 Minuten breit, reich an Gold- u. Silberforellen, gibt dem Davoser Landwasser den Ursprung (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Davos). - Die Silberforelle, plur. die -n, in einigen Gegenden ein Nahme der Seeforelle, Salmo Goedenii (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1801, s.v.). - Gott hatte auch ein großes Wohlgefallen an diesen artigen Silberforellen und liebete sie sehr (Landbibliothek zu einem angenehmen und lehrreichen Zeitvertreibe, 1769).

Goldforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: der Saibling (Saibling, Salmling, Schwarzreutel, Schwarzröthel, Schwarzräucherl im geräucherten Zustande, in Tirol auch Goldforelle) (Agronomische Zeitung 21, 1866).

Goldforelle   „Goldbrasse, Dorade, Sparus aurata“

Quelle: Orf, m., ‑es, M. ‑e, od. die Orfe, M. ‑n (landsch. auch Urf, Erf, Orbe, Örfling, Nörfling genannt; lat. orphus, griech. ὄρφος), der Goldbrassen od. die Goldforelle (Heyse, Handwörterbuch der deutschen Sprache, 1849, s.v. Orf). - Der Orf, des -en, plur. die -en, oder die Orfe, plur. die -n, in einigen Gegenden ein Nahme des Goldbrassens oder der Goldforelle, Sparus aurata L. (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1798, s.v. Orf).

substantivisches Determinativkompositum mit verbalem Vorderglied
Schwebforelle   „junge Bachforelle, die bevorzugt nahe an der Wasseroberfläche aufhält“

Quelle: Grundforellen nennt man die F., welche ihr Futter in der Tiefe suchen, Schwebforellen hingegen, welche des Futters wegen bis zur Oberfläche aufsteigen (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Forelle). - Die Schwebforelle, plur. die -n, ein Nahme derjenigen Forellen, welche sich in der Höhe des Wassers aufhalten, und ihre Nahrung von dem auf demselben schwebenden Ungeziefer suchen; zum Unterschiede von den Grundforellen. Beyde sind indessen nur eine und eben dieselbe Art (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1798, s.v.). - etliche stehen lieber tief oder am Grunde des Wassers, als die Grundfohren, etliche aber schwimmen lieber in der Höhe, als die Schwebforellen (Wagner, Der vollkommene Fischer, 1758).

substantivisches Determinativkompositum mit adjektivischem Vorderglied
Schwarzforelle   „Bachforelle mit dunklen Schuppen“

Quelle: Unter allen deutschen Lachsfischen besitzt die Bachforelle, Wald-, Teich-, Stein-, Alp-, Gold-, Weiß- und Schwarzforelle (Salmo fario, alpinus, saxatilis, cornubiensis, Gaimardi und Ausonii, Trutta fario und fluviatilis, Salar Ausonii), die gedrungenste Gestalt (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Sie halten sich entweder im stehenden oder hellfliessenden Quellwasser im Gebürge auf, und man nennet sie daher auch Teich oder Bachforellen, weil sie insgemein schwärzlich von Farbe sind, so nennt man sie auch Schwarzforellen (Fuß, Vollständiger Unterricht von dem nützlichen und schädlichen Federvieh und Insekten, 1798).

Weißforelle   „Forelle mit weißlichen Schuppen“

Quelle: ... ist in klaren u. kalten Gewässern dunkler, auf den Alpen fast schwarz, heißt, wenn das Goldgelb vorherrschend ist, Goldforelle, bei viel weiß Silber- od. Weißforelle (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Forelle). - Es fehlen den Fluß auch die im Jenisei, der Lena und dem Amur allerhäufigsten Weißforellen, welche in ostlichen Sibirien unter dem Nahmen Ruskursch und Lenok bekannt sind (Pallas, Reise im östlichen Sibirien, 1776).

Rotforelle   „Saibling, Salvelinus“

Quelle: Salbling (Saibling), so v.w. Rothforelle (Pierer's Universal-Lexikon, 1862, s.v. Salbling). - Die Rothfohre, oder Rothforelle, plur. die -n, eine Art Fische, welche den Forellen ähnlich ist, und wovon man zwey Arten hat. Die große Rothfohre, welche in dem Genfer- und andern Seen dieser Gegenden sehr häufig ist, hat einen breitern Bauch als die Forelle, der unten ganz weiß ist, sehr kleine und auf dem Rücken breite, blaue, mit Roth und Grün vermengte Floßfedern. Die kleine Rothfohre ist gleichfalls in der Schweiz einheimisch, wo sie auch Röthelein heißt. Sie hat einen röthlichen Rücken und Schwanz, eine weißen Bauch, und scharfe Zähne in dem Munde (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1798, s.v. Rothfohre). - das verwunderlichiste aber in disem Fischfang ist gewesen / daß in ihre Netz kein andere Gattung der Fischen / dann allein Rothforellen gefallen (Salisburgense, Seraphischen Paradeiß-Gartens oder Jahrs-Geschichten vnd Lebens-Beschreibungen […] Vierter Theil, 1690).

substantivisches Determinativkompositum mit Farbmetapher als Vorderglied
Regenbogenforelle   „ein aus Nordamerika stammender Lachsfisch“

Quelle: Er bitte aber die heutige Versammlung, möglichst eingehende Berichte darüber zu erstatten, in welchen Flüssen die Regenbogenforelle sicher eingebürgert sei, d. h. nachweislich gelaicht habe (Allgemeine Fischereizeitung 21-22, 1896).

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Neuhochdeutsch

Bedeutung "Forelle, Salmo trutta"
Forelleneier   „Rogen der Forelle“

Quelle: Hier wurde anderes genetisches Material verwandt: McCloud River Redband Forelle (O. m. stonei) und Forelleneier von lokalen Küstenformen (https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenforelle, gesehen am 25.7.2012). - Zur Ausstellung der für 10,000 Lachs- oder Forelleneier erforderlichen Apparate genügen ein paar Quadratfuß in einem Keller, einem Viehstall, einer Meiereistube (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischzucht).

Forellenlaich   „Laich der Forelle“

Quelle: Selbst die Behandlung von Forellenlaich gegen Verpilzung ist verboten (https://de.wikipedia.org/wiki/Malachitgrün, gesehen am 1.9.2014). - Forellenlaich entwickelt sich bei 2° C in 205 Tagen, bei 10° C dagegen in 41 Tagen (Lucanus, Im Zauber des Tierlebens, 1926).

Forellenrogen   „Rogen der Forelle“

Quelle: Die Avocados mit Forellenrogen und Crème fraîche gibt's als Vorspeise (Tandefelt, Lauf, Helin, lauf!, 2015). - Dagegen gab es sehr deutliche Niederschläge in Auszügen aus Forellenfleischextrakt und keine Präzipitation im Forellenrogenauszug, wenn der Forellenrogen nur einen Tag extrahiert werden war (Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift 28, 1912).

Älteres Neuhochdeutsch

Bedeutung "Forelle, Salmo trutta"
Forelleneier   „Rogen der Forelle“

Quelle: Forelleneier in verschiedenen Stadien der Bebrütung und Jungfische (Krafft, Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage, 1876). - Kleiner als die Forelleneyer sind die Eyer des Störs (Pöhlmann, Versuch einer practischen Anweisung für Schullehrer, Hofmeister und Aeltern, 1804).

Forellenlaich   „Laich der Forelle“

Quelle: Seit dem Jahre 1733 hatte sich Jacobi, ein Landwirt in Lippe-Detmold, mit der künstlichen Befruchtung des Forellenlaiches beschäftigt (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Seine Nahrung sind Insekten, Schaalthiere und kleine Fische, besonders aber der Forellenlaich (Lübeck, Allgemeines ökonomisches Lexikon, 1812, s.v. Aesche). - Noch näher zum Zwecke dienet aber eine neulich an dem Forellen-Laich gemachte Entdeckung (Pallas, Charakteristik der Thierpflanzen, 1787).

Forellenrogen   „Rogen der Forelle“

Quelle: Hier senkt nun zu gelegener Zeit der Fischer seine Angel, an der großer Forellenrogen als Lockspeise steckt (Tschudi, Das Thierleben der Alpenwelt, 1853). - Endlich geben auch alle Arten von Fischrogen gute Lockspeisen zum Fischfange in süßem Wasser ab; doch giebt man dem Lachs- und Forellenrogen in dieser Absicht den Vorzug vor Vielen andern (Sprengel, Künste und Handwerke in Tabellen, 1777).

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Älteres Neuhochdeutsch

Allgemein
Fore, Fohre

Quelle: Provinzial-Benennung : Fohre, Fohrn, Teich-Forelle (Ehrenkreutz, Das Ganze der Angelfischerei und ihrer Geheimnisse, 1852). - Im Oberd. heißt er Fohre, Fohrine, Forche, Furche, Fürche, Füre u.s.f. welches dem Lat. Foria näher kommt (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v. Forelle). - Glücklicherweise fand er einen kleinen Nachen mit einem Ruder im Schilfe, er sprang hinein, ruderte lustig auf dem Teich herum, warf das Netz aus, fing mit einem Zuge mehr Fohren als er tragen konnte, und ruderte vergnügt über diese Beute dem Strande zu (Musäus, Volksmärchen der Deutschen, 1782-86). - Der kleinere Teich aber / etwas niedriger / hat herrliche / und an der Farbe gar schwertzliche Fohren (Praetorius, DaeMonoLogia RVbInzaLII sILesII, 1662).

Frühneuhochdeutsch

Allgemein
fore, forhe

Quelle: Und musten sich da braten lassen, Als walfisch, merschlang, hecht und foren, Ihr pracht und trotz war gar verloren (Rollenhagen, Froschmeuseler, 1595). - Der stockfisch sprach nun merck auch frey, / den salm, hecht, fohren und die schley, / koppen, gründel mir wohnen bey (Ambraser Liederbuch, 1582). - Mann sagt noch von einem Fürsten / der sei für einen Hirten geritten / vnnd jn an eim stück brots (das jm freilich lebkuchen ist gewesen / vnnd jhm baß geschmäckt / dann dem Fürsten sein Forhen vnd wildpret) sehen nagen / erseufftzet (Egenolff, Sprichwörter - Schöne - Weise Klugredenn, 1552).

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