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Lachs

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Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Klassifikationsbezeichnung als Hinterglied
Lachsart   „Art des Lachses“

Quelle: Der Bua hat ein paar eindrucksvolle Wasserfälle und ist unter Anglern wegen des Fisches Mpasa, einer Lachsart, beliebt (https://de.wikipedia.org/wiki/Bua_(Fluss), gesehen am 29.7.2014). - Außer einer Lachsart und einem Stichling fehlen Süßwasserfische, desgleichen Amphibien und Reptilien (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v. Grönland).

Lachsfamilie   „zoologische Familie der Lachsfische“

Quelle: Dazu konstruierten sie eine Consensussequenz der Transposase-Gene aus verschiedenen Vertretern der Lachs-Familie, indem sie die inaktivierenden Mutationen entfernten (Graw, Genetik, 2010). - Renke, Maräne, Felchen, Fölchen (Coregōnus), Fischgattg. der Lachsfamilie, mit kleinem Maul, einfacher Färbung (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Renke).

Lachsgeschlecht   „zoologisches Geschlecht der Lachsfische“

Quelle: Die mit am höchsten geschätzten und bewerteten Marktfische Lachs, Bach-, See- und Meerforelle, Bach- und Seesaibling (Salbing) gehören dem Lachsgeschlecht an (Bartels, Chronik von Malente-Gremsmühlen, 2008). - Die Mehrzahl dieser zum Lachsgeschlecht im weitern Sinne gehörigen Fische laicht in den Wintermonaten (Benecke, Die Teichwirtschaft, 1921).

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Hinterglied
Lachsfarm   „Farm für die Lachszucht“

Quelle: Lachsfarmen sind eine spezielle Form der Aquakultur zur Erzeugung von Lachsen unter kontrollierten Bedingungen (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsfarm, gesehen am 29.7.2014). - Im Staate Washington wurde kürzlich die 28. Lachsfarm in Betrieb genommen (Der Fischwirt 10-12, 1960).

substantivisches Determinativkompositum mit Instrumentbezeichnung als Hinterglied
Lachsangel   „Angel für das Lachsfischen“

Quelle: An der Wand lehnt eine Lachsangel (Die Zeit, 23.09.2014). - Lachsangeln werden namentlich in der Ostsee, bis zu 40 Seemeilen weit vom Lande in größerer Menge angewendet (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischerei).

Lachsfalle   „Falle für den Lachsfang“

Quelle: sie sollten eine Lachsfalle anfertigen, einen Anbau für das Haus erwägen, ein Gewächshaus für die Tomaten errichten (Boyle, Grün war die Hoffnung, 2012). - Die Lachsfalle der Nisqually bestand aus zwei, mitten durch den Fluß gebauten Zäunen (Zeitschrift für Ethnologie 56, 1924).

Lachsleiter   „künstliche Kletterhilfe für die Lachswanderung“

Quelle: Die Staumauer staut den Fluss Tummel zum Loch Faskally auf und verfügt über eine 311 m lange Lachsleiter (https://de.wikipedia.org/wiki/Pitlochry, gesehen am 29.7.2014). - Lachsleiter, Lachstreppen, treppenartige Vorrichtungen an Wehren und Stauwerken, die es dem Lachs ermöglichen, aus dem Unter- in das Oberwasser zu den Laichstellen zu gelangen (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

Lachsnetz   „Netz für den Lachsfang“

Quelle: So geraten sie wegen ihrer Vorliebe für Lachs immer wieder in Lachsnetze (https://de.wikipedia.org/wiki/Stejneger-Schnabelwal, gesehen am 29.7.2014). - Am liebsten ist Almar bei dem Lachsnetz (Welle-Strand, Möwenjunge, 1925).

Lachstreppe   „künstliche Kletterhilfe für die Lachswanderung“

Quelle: Auch eine Lachstreppe wurde gebaut in der Hoffnung, dass sich wieder Lachs im Flian ansiedelt (https://de.wikipedia.org/wiki/Resville, gesehen am 29.7.2014). - Für die Hebung des Lachsbestandes in unsern Flüssen, die durch zahlreiche Wehre, Stauwerke, Mühlen etc. den früher in sie einwandernden Lachsen unzugänglich gemacht sind, ist die Anlage von Lachsleitern (Lachstreppen, Fischwegen, Fischpässen) ein dringendes Erfordernis (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischzucht).

Lachswaage   „Gerät für den Lachsfang“

Quelle: Das Senknetz wird vom Boot oder vom Ufer aus auf den Grund gesenkt und, wenn eine Anzahl von Fischen darübersteht, gehoben. Am Rhein dient es als Lachswage zum Lachsfang (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischerei).

Lachswehr   „Fischwehr für den Lachsfang“

Quelle: Die Lachswehr war früher ganz dem Namen nach ein Fischwehr, in dem hauptsächlich Lachse gefangen wurden (Schlennstedt, 111 Orte in Lübeck, die man gesehen haben muss, 2015). - Mache mir eine Lachswehr, ich will Lachse haben (Dähnhardt, Natursagen, 1907-12).

substantivisches Determinativkompositum mit Personenbezeichnung als Hinterglied
Lachskind   „einjähriger Lachs“

Quelle: Lachskind (Lachskunze, einjährig) (Mayerhofer, Lexikon der Ernährungskunde, 1923-26).

Lachskunze   „einjähriger Lachs“

Quelle: Lachskind (Lachskunze, einjährig) (Mayerhofer, Lexikon der Ernährungskunde, 1923-26).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Hinterglied
Lachsfisch   „Salmonide, Fisch aus der Lachsfamilie“

Quelle: Die Familie der Lachsfische (Salmonidae), auch Salmoniden oder Forellenfische genannt, umfasst zahlreiche Gattungen und Arten beliebter Speisefische, wie Lachse, Forellen, Renken, Äschen (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsfische, gesehen am 29.7.2014). - Kapelan (Capelin, Lodden, Mallotus villosus Müller), ein dem Stint nahe verwandter Lachsfisch (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v. Kapelan).

Lachslaus   „Lernaea salmonea, ein Lachsparasit“

Quelle: Infektionen wüteten, Parasiten wie die blutsaugende Lachslaus verheerten die geschwächten Bestände (Die Zeit, 31.05.2000). - Diese Lachse erkennt man neben den leuchtenden Farben zusätzlich noch an der Unzahl von Lachsläusen, die sich auf dem ganzen Fisch niedergelassen haben (Balkenhohl, Königliche Fischwaid, 1966).

Lachsbarsch   „Arripis, ein Art Barsch“

Quelle: Die Lachsbarsche (Arripis) sind eine Gattung der Barschverwandten (Percomorphaceae) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsbarsche, gesehen am 29.7.2014). - Ob auch der Name Lachsbarsch für die gleiche Art gilt, ist nicht erwiesen (Berichte der Deutschen Wissenschaftlichen Kommission für Meeresforschung, 1962).

Lachsforelle   „lachsähnliche Meerforelle mit rötlichem Fleisch“

Quelle: Lachsforelle oder auch Anke ist ein verbreiteter Verkaufsname für zwei Arten von Forellenfischen, die durch das mit der Nahrung aufgenommene Carotinoid Astaxanthin ein an Lachs erinnerndes leicht rötliches Fleisch besitzen. Ursprünglich wurden als Lachsforellen nur Meerforellen (Salmo trutta trutta) bezeichnet, deren Fleisch sich aufgrund ihrer aus Fischen, kleinen Krebsen und Garnelen bestehenden (und dadurch astaxanthinhaltigen) Nahrung rötlich färbt. […] Heute im Handel erhältliche Lachsforellen sind in der Regel gezüchtete, besonders große Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss), deren Futter wie bei der Lachszucht mit Farbstoffen, zum Beispiel dem aus Algen gewonnenen Astaxanthin, versetzt wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsforelle, gesehen am 25.7.2012). - Eine im süßen Wasser tiefer Seen stationär gewordene und nicht mehr wandernde Form der Meerforelle ist die Seeforelle (Rheinanke, Rheinlanke, Lachsforelle, Grundforelle, Grundföhre, S. lacustris L., s. Tafel „Fischzucht I“, Fig. 6), bis 1 m lang und 25–30 kg schwer, mit gestrecktem Körper, großem Kopf, kurzer, abgestumpfter Schnauze, ist auf dem Rücken grün- oder blaugrau und wie an den silberigen Seiten mit runden oder eckigen schwarzen Flecken, auf der Unterseite silberweiß (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Lachshai   „Lamna ditropis, eine Art Makrelenhai“

Quelle: Der Lachshai (Lamna ditropis) ist eine Art der Makrelenhaie (Lamnidae) und bildet gemeinsam mit dem Heringshai (L. nasus) die Gattung der Heringshaie (Lamna) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachshai, gesehen am 29.7.2014).

Lachshuhn   „lachsfarbene Haushuhnrasse“

Quelle: Deutsche Lachshühner sind eine Haushuhnrasse (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Lachshuhn, gesehen am 29.7.2014). - Das deutsche Lachshuhn ist aus den französischen Faverolles herausgezüchtet (Deutscher Garten 34, 1919).

Lachsspierling   „Paralepsis, ein Raubfisch aus der Ordnung der Aulopiformes“

Quelle: Barrakudinas (Paralepididae), auch Lachsspierlinge genannt, sind eine Familie schlanker, weltweit in den tieferen Schichten der Ozeane lebender kleiner Raubfische aus der Ordnung der Eidechsenfischverwandten (Aulopiformes) (https://de.wikipedia.org/wiki/Barrakudinas, gesehen am 29.7.2014). - Der bis zu 30cm lange Lachsspierling (Paralepsis rissoi) ähnelt in der Körperform dem Tobias (Mau, Fischereikunde, 1966).

Lachsstör   „lachsähnliche Störart“

Quelle: Leider habe ich diesen Fisch nicht zu sehen bekommen, da er, wenn ich hinkam, immer ausverkauft war und der Verkäufer mir auch eine Auskunft darüber nicht geben konnte; ich kann also nicht sagen, was man unter Lachsstör versteht und verkauft (Fischerbote 4-5, 1912).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen actionis/rei actae als Hinterglied
Lachsausfuhr   „Export von Lachs“

Quelle: 1666 pachtete er zusammen mit seinem Schwager, dem Niederländer Hieronymus Tradel, für zehn Jahre das exklusive Recht auf die Lachsausfuhr von der Halbinsel Kola (Brüggemann, Kollektivität und Individualität, 2001). - Hauptstadt der Vancouverinsel und der kanad. Prov. Brit.-Columbia, an der San-Juan-de-Fuca-Straße, (1901) 20.816 E., Endpunkt der kanad. Pacificbahn; Holz-, Kohlen- und Lachsausfuhr (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Victoria).

Lachsbestand   „Vorhandensein von Lachsen in einem Gewässer“

Quelle: 1985 wurde die Audna künstlich mit Kalk angereichert, um den Lachsbestand zu erhalten (https://de.wikipedia.org/wiki/Audna, gesehen am 29.7.2014). - Für die Hebung des Lachsbestandes in unsern Flüssen, die durch zahlreiche Wehre, Stauwerke, Mühlen etc. den früher in sie einwandernden Lachsen unzugänglich gemacht sind, ist die Anlage von Lachsleitern (Lachstreppen, Fischwegen, Fischpässen) ein dringendes Erfordernis (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischzucht).

Lachsbrut   „Brut des Lachses“

Quelle: Da sie sich im Columbia und Snake River überwiegend von Lachsbrut ernähren, gelten sie lokal als Fischräuber von Edelfischarten (https://de.wikipedia.org/wiki/Ptychocheilus_oregonensis, gesehen am 29.7.2014). - In Nordamerika sind infolge großartiger Aussetzungen von Lachsbrut Flüsse, in denen der Lachs fast gänzlich verschwunden war, fischreicher gemacht worden, als sie jemals waren (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischzucht).

Lachsersatz   „künstlich gerötetes, optisch an Lachs erinnerndes Produkt aus Köhler“

Quelle: Lachsersatz ist ein kalt geräuchertes Fischprodukt aus Köhler (Handelsname „Seelachs“) oder Pazifischem Pollack (Handelsname „Alaska-Seelachs“), das durch Färbung ein an Lachs erinnerndes Aussehen hat (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsersatz, gesehen am 29.7.2014). - Der Seelachs ist so wenig Lachs, wie die rote Farbe jener dünnen, scharfen Scheibchen echt ist, die man im Fischgeschäft als „Lachsersatz“ kaufen kann (Die Zeit, 27.02.1959).

Lachsexport   „Handelsausfuhr von Lachs“

Quelle: So seien die teuren japanischen Lachsexporte zum Vergleich herangezogen worden (Der Tagesspiegel, 16.07.1998). - Beide Fahrzeuge gehen nach dem Amur hinaus, um für den dort im Aufblühen begriffenen Lachsexport in Betrieb gestellt zu werden (Schiffbau, Schiffahrt und Hafenbau, 1906).

Lachsfang   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Die Haupterwerbszweige sind Lachsfang und Landwirtschaft (https://de.wikipedia.org/wiki/Orkdal, gesehen am 29.7.2014). - Usch (Uscz), Stadt im preuß. Regbez. Bromberg, Kreis Kolmar i. Pos., am Einfluß der Küddow in die Netze, Güternebenstelle von Schneidemühl, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, eine Synagoge, eine Glashütte (Neufriedrichsthal), ein Dampfsägewerk, Bierbrauerei, Lachsfang, Schiffahrt und (1905) 2336 meist kath. Einwohner (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, s.v. Usch).

Lachsfängerei   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Ergiebiger war die mittelalterliche Lachsfängerei, die z. B. in der Weser durch die Klöster Korvey und Fulda ausgeübt wurde (Jäger, Einführung in die Umweltgeschichte, 1994). - 1863–69 war er Professor der vergleichenden Anatomie am Royal College of Surgeons in London, 1870–72 Mitglied der ersten Schulbehörde in London, 1870–75 Mitglied der königlichen Kommission für Förderung des wissenschaftlichen Unterrichts, 1881–85 Inspektor der Lachsfängerei (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v. Huxley).

Lachsfischerei   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Die Art kam in den 1970er-Jahren in die Schlagzeilen, als erstmals bekannt wurde, dass bei der Lachsfischerei jährlich Tausende Tiere sterben, indem sie sich in den Netzen verfangen und ertrinken (https://de.wikipedia.org/wiki/Weißflankenschweinswal, gesehen am 29.7.2014). - Usk (spr. ösk), alte Marktstadt in Monmouthshire (England), am Usk, mit alter Kirche (Rest eines ehemaligen, im 12. Jahrh. gegründeten Benediktinerklosters), Burgruine, Gefängnis, Forellen- und Lachsfischerei und (1901) 1476 Einw. (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, s.v. Usk [2]).

Lachshandel   „das Handeln mit Lachsen“

Quelle: Eine Vorstellung von der Bedeutung des Lachshandels, den Johan Glandorp betrieben hat, kann der Umfang der Lachsausfuhr aus Reval im Jahre 1605 vermitteln (Klinsmann, Die Industralisierung Lübecks, 1984). - Im Fischhandel stand der Herings- und Lachshandel obenan (Deutsche Goldschmiede-Zeitung 26, 1923).

Lachswanderung   „Wanderung der Lachse zu den Laichplätzen“

Quelle: Während der Lachswanderung Mitte Oktober schwimmen Millionen von Fischen zur Flussmündung des Adams River (https://de.wikipedia.org/wiki/Adams_River_(Shuswap_Lake), gesehen am 29.7.2014). - Damit sie die Lachswanderung nicht behinderten, wurde in der Mitte des oberen Wehres eine Fischtreppe eingebaut, deren Stufen 8 übereinander liegende Becken bildeten (Allgemeine Fischerei-Zeitung 78-79, 1953).

Lachszucht   „das Züchten von Lachsen“

Quelle: Bewirtschaftung von Weideland und neuerdings Lachszucht sind einige der Aktivitäten in Kyle of Lochalsh (https://de.wikipedia.org/wiki/Kyle_of_Lochalsh, gesehen am 29.7.2014). - In den Niederlanden ist man im allgemeinen der Ansicht, daß in neuerer Zeit die Lachsfänge und Lachsbestände im Rhein das Ergebnis der künstlichen Lachszucht bilden (Fischerei-Zeitung 36, 1933).

substantivisches Determinativkompositum mit Krankheitsbezeichnung als Hinterglied
Lachspest   „Seuche der Lachse“

Quelle: Schwere Opfer hat auch die Lachspest unter den Lachsen in schottischen Flüssen namentlich 1877–82 gefordert (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischkrankheiten).

substantivisches Determinativkompositum mit substantiviertem Infinitiv als Hinterglied
Lachsangeln   „das Angeln von Lachs“

Quelle: Touristisch interessant ist Munkedal für Kanufahrten und Lachsangeln (https://de.wikipedia.org/wiki/Munkedal, gesehen am 29.7.2014). - Zum Lachsangeln nach Norwegen fahren können Angelsportbegeisterte mit Wikinger-Reisen GmbH (Die Zeit, 12.01.1979).

Lachsfischen   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Wer das Lachsfischen in vollem Umfang mit allen Möglichkeiten genießen möchte, sollte einige Gegebenheiten kennen (Kloss, Fliegenfischen auf Lachs, 2014). - Nun denke ich, der Anfang ist ganz gut und glaube, daß das Lachsfischen wie beim Forellenfang ist (Allgemeine Fischerei-Zeitung 85-86, 1960).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen agentis als Hinterglied
Lachsfischer   „jemand, der Lachse fängt“

Quelle: Das Wappen wurde 1965 zur Erinnerung an mehrere Lachsfischer und Flurnamen in der Gemeinde (Salmengrund, Salmengrien) durch den Wappendienst des Départements Haut-Rhin erstellt (https://de.wikipedia.org/wiki/Biesheim, gesehen am 29.7.2014). - Ihre Buchten (English Bay und Ellis Bay nahe der Westspitze und Fox Bay nahe der Ostspitze) sind nur kleinen Schiffen nahbar, besonders die Fox Bay wurde aber seit langem von zahlreichen Kabeljau- und Lachsfischern besucht (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, s.v. Anticosti).

substantivisches Determinativkompositum mit Explikativum als Hinterglied
Lachssalm   „Salmo salar, eine Lachsart“

Quelle: Aus dem Russischen rückentlehnt ist finn. sonka, weps. somg „Lachssalm" (Die Welt der Slaven 27, 1982). - Der Lachssalm des fernen Ostens und dessen chemische Untersuchung (Chemisches Zentralblatt 98, 1927).

adjektivisches Determinativkompositum mit adjektivischem Hinterglied
lachsähnlich   „einem Lachs gleichend, an Lachs erinnernd“

Quelle: Außerdem leben am und im Delta die seltene Baikalrobbe, die Kleinkrebsart Epischura und der lachsähnliche Omul, der nur im Baikalsee und in an den See anschließenden Gewässern vorkommt (https://de.wikipedia.org/wiki/Selenga, gesehen am 29.7.2014). - Dort sahen wir Eingeborene vom Ufer aus mit langen Speeren ins Wasser stoßen und 1 m große lachsähnliche Fische erlegen (Archiv für Schiffs- und Tropen-Hygiene, 1944).

lachsartig   „in der Art eines Lachses“

Quelle: Er hat die für lachsartige Fische typische Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse (https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Seesaibling, gesehen am 29.7.2012). - Da bei der natürlichen Laichablage der lachsartigen Fische immer ein sehr großer Teil der Eier unbefruchtet bleibt, bringt die künstliche Befruchtung allein schon großen Vorteil, wenn man die befruchteten Eier auf den natürlichen Laichstellen ausschüttet und letztere durch Absperren mit Gittern gegen Raubfische schützt (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fischzucht).

lachsfarben   „von der Farbes eines Lachses“

Quelle: Je nach Intensität des Kontaktes mit den Beerenhäuten ist der Roséwein unterschiedlich stark gefärbt, das Farbspektrum reicht von lachsfarben bis zu kirschrot (https://de.wikipedia.org/wiki/Roséwein, gesehen am 29.7.2014). - Jennymama, Flamettis Frau, saß malerisch auf der Sofakante bei der Schlafzimmertür, rosig wie eine Venus, im lachsfarbenen Schlafrock (Ball, Flametti, 1918).

lachsfarbig   „von der Farbe eines Lachses“

Quelle: Diese haben 20 bis 40 Blüten, deren Farbspektrum blass- bis dunkelviolettblau, blass- bis dunkelrosa, rot, hell- bis dunkelgelb, orange, lachsfarbig und weiß umfasst (https://de.wikipedia.org/wiki/Gartenhyazinthe, gesehen am 29.7.2014). - Eine Dragoneruniform mit Rittmeisterschnüren. Im Hintergrund ein Damenhut mit lachsfarbigen Straußenfedern (Meyrink, Der Golem, 1915).

lachsgelb   „gelblich wie ein Lachs“

Quelle: Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß bis lachsgelb, schmelzend und sehr saftig und süß (https://de.wikipedia.org/wiki/Josephine_von_Mecheln, gesehen am 29.7.2014). - Der Maifisch (F. majalis Günth.), bis 15 cm lang, auf dem Rücken olivenfarben, an den Seiten silberfarben oder lachsgelb mit schrägen, olivenfarbenen Querstreifen, am Bauch silberweiß, an den Flossen gelblich oder weißlich, auf dem hintern Teil der Rückenflosse mit rundem schwarzen Fleck (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v. Killifisch).

lachsorange   „orange wie ein Lachs“

Quelle: Der Lachs-Reizker (Lactarius salmonicolor) ist eine Pilzart aus der Familie der Täublingsverwandten (Russulaceae). Er ist ein blass bis kräftig lachsorange-farbener Reizker ohne Grüntöne und ein obligater Mykorrhizapilz der Weißtanne (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs-Reizker, gesehen am 29.7.2014). - Köstlich sind auch die 40-50 cm hohen Arten vom Himalaja mit teils seidenglänzenden, erdbeerartigen Blättern und schönen Blüten: die gelbe P. argyrophýlla, die dunkelrote P. atrosanguínea mit der scharlachroten Sorte Gibson Scarlet, die kirschrosa, P. nepalénsis Miss Willmott - wunderhübsch hinter Gentiána farréri - und die lachsorange Sorte Roxana (Schacht, Der Steingarten und seine Welt, 1953).

lachsreich   „reich an Lachsen, viele Lachse enthaltend“

Quelle: Der Fluss Tana ist einer der lachsreichsten Flüsse Europas (https://de.wikipedia.org/wiki/Tana_(Norwegen), gesehen am 29.7.2014). - Namsos, Städtchen im norweg. Amt Norddrontheim, 1845 gegründet, mit Holz- und Fischhandel und (1900) 2299 Einw., liegt an dem Namsenfjord, dem Mündungsbusen des 138 km langen, lachsreichen Namsenelv, der das Namdal durchfließt (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Namsos).

lachsrosa   „rosa wie ein Lachs“

Quelle: Von seinem Empfangszimmer mit den lachsrosa Tischdecken blickt Jens Schönherr auf die neue Minigolf-Anlage (Berliner Zeitung, 06.10.2000). - Doch er ist nur eine schlichte Schönheit gegen seine Verwandten von den sonnendurchglühten Bergen Griechenlands, die Felsenpflanzen A. nítida mit krausen, dunkelgrünen Polstern und dichtem rosa Blütenschmuck und A. arcadiénsis (= suberósa) mit dünnen, wollig beblätterten Triebchen, die im Mai lachsrosa, langröhrige Blütchen tragen (Schacht, Der Steingarten und seine Welt, 1953).

lachsrot   „rot wie ein Lachs“

Quelle: Die Herbstfärbung beginnt mit einem zarten rosa-gelb im Oktober und geht zum November hin in die Farben lachsrot bis kupferbraun über (https://de.wikipedia.org/wiki/Urweltmammutbaum, gesehen am 29.7.2014). - Der Inka-Kakadu (Leadbeater-Kakadu, Plissolophus Leadbeateri Vig., Fig. 2) ist mittelgroß, mit sehr kräftigem, stark im Bogen und mit der Spitze nach innen gekrümmtem Schnabel, sehr starken, kurzen Füßen, langen, spitzigen Flügeln und mäßig breitem, am Ende geradem Schwanz, ist weiß und rosenrot, unter den Flügeln lachsrot und hat eine Haube aus mit an der Wurzel zinnoberroten, in der Mitte hochgelben, am Ende weißen Federn, die vorn von weißen Federn halb bedeckt sind (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Papageien).

substantivisches Determinativkompositum mit Speisebezeichnung als Hinterglied
Lachsbrötchen   „mit Lachs belegtes Brötchen“

Quelle: Betty Fussel bezeichnet diese in ihrer Kurzbiographie Beards als He-man stuff: Mit Kaviar gefüllte Artischockenböden, die zu dieser Zeit noch ungewöhnlicheren Lachsbrötchen, Zwiebelringe in Brioche-Teig und ähnliche Produkte einer gehobenen Küche (http://de.wikipedia.org/wiki/James_Beard_(Koch), gesehen am 6.12.2012). - Diese feierlichen und steifen Hausbälle waren mir ein Greuel – auch ohne die stereotype Hummermayonnaise, mit der man mich verjagen konnte, und ohne die ewigen Lachsbrötchen, die mich zur Verzweiflung brachten (Ganghofer, Lebenslauf eines Optimisten, 1909-11).

Lachskaviar   „Speise aus Lachsrogen“

Quelle: Lachskaviar ist nicht der klassische Kaviar, weil die Eier eine natürliche rötliche Färbung aufweisen und wesentlich größer sind (https://de.wikipedia.org/wiki/Kaviar, gesehen am 29.7.2014). - Von Dresden bis Stralsund kostet in Klasse IV ein Lendensteak „ Zigeuner Art “ mit Pommes frites 7,35 Mark, Lachskaviar für zwei Personen mit Butter und Brot 6,20 Mark (Die Zeit, 19.08.1966).

Lachsmayonnaise   „Mayonnaise mit Lachsfleisch“

Quelle: Eingelegte Garnelen und Lachsmayonnaise, oder wird das zu mächtig zu Hühnchen à la Maryland? (Ashcroft, Die Frauen vom Rose Square, 2014). - Vorzüglich eignen sich die Lachsreste auch zur Herstellung von kaltem Lachs mit Mayonnaise (S. 319) oder Lachsmayonnaise (S. 285) (Grosses Restaurations-Kochbuch, 1910).

Lachsschnitzel   „Schnitzel aus Lachsfleisch“

Quelle: Um die zwölf Euro legt man für Norwegisches Lachsschnitzel in Limonenbutter oder Zanderfilet in frischer Schnittlauchsoße an (Berliner Zeitung, 29.11.2003). - Lachsschnitzel waren mit Eosin gefärbt (Zeitschrift für Untersuchung der Lebensmittel 56, 1928).

Lachssteak   „Steak aus Lachsfleisch“

Quelle: Auch quer zur Wirbelsäule geschnittene Scheiben aus den Filets von größeren, festfleischigen Fischen wie Schwertfisch, Thunfisch, Hai oder Lachs werden als Steaks bezeichnet (z. B. Lachssteak, Thunfischsteak usw.) (https://de.wikipedia.org/wiki/Steak, gesehen am 29.7.2014). - Etwas Neues, und von der Gastronomie immer mehr verlangt, sind die Lachssteaks (Allgemeine Fischwirtschaftszeitung 23, 1971).

Lachstatar   „Speise aus zerkleinertem Lachsfleisch“

Quelle: Lachstatar (englisch salmon tartare) ist ein aus frischem rohem, seltener geräuchertem Lachs hergestelltes, fein zerkleinertes Lachsfilet, das mit Gewürzen versetzt ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachstatar, gesehen am 29.7.2014). - Die Auswahl läßt sich sehen: Fischsuppe, Lachstatar und Jakobsmuscheln, Seezunge im Blätterteig mit süßer roter Paprikabutter, überbackener Steinbutt mit Sauerampfer, flambierter Seewolf „St. Tropez", gespickter Meeraal mit Nudeln (Europa 39, 1988).

Lachsfleisch   „Kernmuskel des Rückens von Schlachttieren“

Quelle: Als Lachs wird küchensprachlich der Kernmuskel (langer Rückenstrecker, Musculus longissimus dorsi) des Rückens von Schlachttieren bezeichnet, besonders von Schweinen (Schweinelachs oder Lachsfleisch), Kälbern (Kalbslachs) und Lämmern (Lammlachs) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs_(Fleisch), gesehen am 29.7.2014).

Lachsschinken   „rötlicher Schinken aus Schweinefleisch“

Quelle: Lachsschinken wird nicht aus dem Schinken, sondern aus dem ausgelösten Fleisch des Kotelettstranges hergestellt (https://de.wikipedia.org/wiki/Schinken, gesehen am 29.7.2014). - Mit Lachsschinken bezeichnet man das wenig gepökelte und leichtgeräucherte Rückenfleisch (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, s.v. Schinken).

substantivisches Determinativkompositum mit Pilzbezeichnung als Hinterglied
Lachsreizker   „Lactarius salmonicolor, ein lachsfarbener Pilz“

Quelle: Der Lachs-Reizker (Lactarius salmonicolor) ist eine Pilzart aus der Familie der Täublingsverwandten (Russulaceae). Er ist ein blass bis kräftig lachsorange-farbener Reizker ohne Grüntöne und ein obligater Mykorrhizapilz der Weißtanne (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs-Reizker, gesehen am 29.7.2014). - Der Lachs-Reizker (Lactarius salmoneus Heim et Leclair) hat schön orangegelben Hut, der kaum gezont ist, orangegelbe, nicht verfärbende milde Milch, nicht oder nur ganz schwach grünlich verfärbend (Peter, Das grosse Pilzbuch, 1964).

Älteres Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Klassifikationsbezeichnung als Hinterglied
Lachsart   „Art des Lachses“

Quelle: Beabsichtigt man andere Lachsarten ihres Samens zu berauben, so setzt man diese kurz vor der Verwendung in gedachte Teiche oder in Fischkästen (Brehm, Thierleben, 1883-87). - In Kamschatka und dem nordwestlichen Amerika, wo die meisten Lachsarten zu Hause sind, halten sie sich, wie schon bemerkt ist, nur während des Sommers in den Flüssen und Landseen auf (Treviranus, Biologie, oder Philosophie der lebenden Natur für Naturforscher und Ärzte, 1803). - An Fischen hat man daselbst Kabeljau, Barsche, kleine Heringe, Smelte, Seenadeln, Terpnk, Tschawitscha, eine Lachsart (Hannoverisches Magazin 25, 1788).

Lachsfamilie   „zoologische Familie der Lachsfische“

Quelle: In dem in Rede stehenden Bande sind als Fortsetzung der Lachsfamilie besonders diejenigen Fische behandelt, die die Familie der Characinen bilden (Archiv für Naturgeschichte, 1850).

Lachsgeschlecht   „zoologisches Geschlecht der Lachsfische“

Quelle: in gleicher Weise sieht er die Bewohner der süßen Gewässer allmälig ändern und statt der Weißfische, der Karpfen und Hechte, die Aalquappe und das Lachsgeschlecht eintreten (Vogt, Zoologische Briefe, 1851). - Salmeron und Salmerinus kommt von Salmo, Lachs, weil dieser Fisch ein Lachsgeschlechte ist (Lemery, Vollständiges Materialien-Lexicon, 1721, s.v. Salmero).

substantivisches Determinativkompositum mit Instrumentbezeichnung als Hinterglied
Lachsangel   „Angel für das Lachsfischen“

Quelle: Lachs und Lachsforelle werden gefischet am Grunde mit einer Ringelruthe, einer langen Schnur, und einer Winde, mit einer Lachsangel, und zwey oder drey großen Würmen zugleich, mit lebendigem Köder, oder einem grünen Frosche (Oliverius, Der deutsche Angelfischer, 1830).

Lachsfalle   „Falle für den Lachsfang“

Quelle: Der Fang der Lachse geschieht in sehr verschiedener Weise, mit mancherlei Garnen, in Reusen, Lachsfallen, welche oberhalb der Wehre so angebracht werden, daß der Fisch beim Ueberspringen in sie fällt (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Man bindet sogar Weibchen an Stricken in die Maschinen, die Männchen herbey zu locken. Eine Lachsfalle im Lauffen fängt ihrer manchen (Olla Potrida 1-2, 1794).

Lachsfang   „Gerät zum Fangen von Lachsen“

Quelle: Auch bringt man bei Wehren noch besondere Anstalten an, die Lachsfänge heißen, und auf verschiedene Art eingerichtet sind (Schilling, Ausführliche Naturgeschichte des Thier-, Pflanzen- und Mineralreichs, 1839). - Der Lachsfang, des -es, plur. die -fänge. […] 2) Ein in einem Flusse zugerichteter Ort, in welchem sich die Lachse fangen müssen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - es entstehet aber ein Lachsfang, wenn man ein Wehr bauet, um ihren Zurückgang zu verhindern (Chladni, Allgemeine Geschichtswissenschaft, 1752).

Lachsleiter   „künstliche Kletterhilfe für die Lachswanderung“

Quelle: Darauf gründet sich die mit Erfolg ausgeführte Einrichtung der sogenannten Lachsleitern, welche wirkliche Treppen für sie bilden, indem man ein natürliches oder künstliches Rinnsal abwechselnd auf der einen und auf der anderen Seite mit fest in den Fels gesenkten, vorspringenden Holz- oder Eisenplatten versieht, an denen sich die Kraft des herabstürzenden Wassers bricht, und durch welche also Ruheplätze für sie hergestellt werden (Brehm, Thierleben, 1883-87).

Lachsnetz   „Netz für den Lachsfang“

Quelle: Was nützen dem die Lachsnetze, der Biber jagen will (Wander, Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 1870, s.v.). - Man muß das Lachsnetz nicht zu äußerst an die Spitzen stellen, des strengen Stroms wegen, sondern etwas herunter an die Seiten (Der Königl. Schwedischen Akademie der Wissenschaften neue Abhandlungen aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik 13, 1755).

Lachstreppe   „künstliche Kletterhilfe für die Lachswanderung“

Quelle: Rasch schlägt daher die Vermehrung der Angestellten vor, sowie auch das Einrichten sogenannter Lachstreppen, um dem Lachse das Steigen nach höher belegenen Theilen des Flusses zu erleichtern (Aus der Natur 19, 1862).

Lachswaage   „Gerät für den Lachsfang“

Quelle: Der Fang geschieht hauptsächlich durch eigenartige mechanische Vorrichtungen, wie z. B. die Lachswaage (Meyer, Handbuch des Fischerei-Sport, 1881).

Lachswehr   „Fischwehr für den Lachsfang“

Quelle: Vergnügungsorte: Tivoli mit Sommertheater; außerhalb der Stadt: die Lachswehr, Israelsdorf, die Fischerbuden u.a. (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v. Lübeck [1]). - Die Lachswehren werden im Anfang des Maymonats geschlagen, gleichwie die Neunaugenwehren im September (Lettus, Der Liefländischen Chronik Andrer Theil, 1753). - … Daß er ihnen Travemünde und die Gerechtigkeit des Havens zugebrauchen umb ein schlechtes Geld verkaufft / und den Thurn sambt der Lachswehr gar geschenckt (Kurtzer Bericht, 1672).

substantivisches Determinativkompositum mit Personenbezeichnung als Hinterglied
Lachskind   „einjähriger Lachs“

Quelle: Im ersten Jahre heißt der L. Lachskind (Lachskunze) (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v. Lachs). - Die jungen Lachse in der Größe der Häringe heißen in Obersachsen, wo sie oft in den Flüssen gefangen werden, im gemeinen Leben Lachskinder und Lachskunzen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v. Lachs).

Lachskunze   „einjähriger Lachs“

Quelle: Im ersten Jahre heißt der L. Lachskind (Lachskunze) (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v. Lachs). - Die jungen Lachse in der Größe der Häringe heißen in Obersachsen, wo sie oft in den Flüssen gefangen werden, im gemeinen Leben Lachskinder und Lachskunzen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v. Lachs).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Hinterglied
Lachsfisch   „Salmonide, Fisch aus der Lachsfamilie“

Quelle: Unter dem Namen Renken (Coregonus) verstehen wir mittelgroße und kleine Lachsfische mit seitlich etwas zusammengedrücktem Leibe, kleinem, engem, zahnlosem oder mit sehr feinen, vergänglichen Zähnen bewehrtem Maule, mittelgroßen, leicht abfallenden Schuppen, kleiner Fettflosse und einer dicht vor den Bauchflossen beginnenden hohen Rückenflosse (Brehm, Thierleben, 1883-87).

Lachslaus   „Lernaea salmonea, ein Lachsparasit“

Quelle: Lachslaus, Art der Gattung Fischlaus (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v.). - Er beruft sich bey dieser Lachslaus auf die Abhandl. der Schwed. Akademie 1751. 2te Abhandl. 1stes Quartal; doch sey der dortige Kupferstich von seiner Lachslaus verschieden (Schriften der Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin 1, 1780). - Dieses Ungeziefer ist grünlicht, und wird die Lachslaus genennet; es setzt sich zwischen die Floßfedern, und plagt in der Wärme des Frühjahres den Lachs (Pontoppidan, Versuch einer natürlichen Historie von Norwegen, 1754).

Lachswurm   „Lernaea salmonea, ein Lachsparasit“

Quelle: Manche glauben, daß an seiner Wanderung auch der, durch den Lachswurm (Lernaea salmonea) bewirkte Schmerz Theil habe, indem dieser Wurm ihn beunruhigt (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v. Lachs). - Nach einer Bemerkung der Fischer, soll der Lachs vorzüglich häufig sich einfinden, wenn man gleich anfangs den Lachs-Wurm, Lernaea salmonea L. (s. Th. XXXVII, S. 439.) an den Kiefern antrifft (Krünitz, Oekonomische Encyclopaedie, 1792, s.v. Lachs).

Lachsbarsch   „Arripis, ein Art Barsch“

Quelle: Lachsbarsch, so v.w. Wolfsbarsch (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v.). - Zu der Gattung Perca des Linné gehört noch der Salm oder Lachsbarsch, welcher in den südlichen Gegenden gefangen wird (Cetti, Naturgeschichte von Sardinien, 1784).

Lachsfore   „Lachsforelle“

Quelle: Unter allen dort auftretenden Fischsspecies ist anerkannt die bedeutsamste jene, welche auch in geographischen und statistischen Schriften als Lachs oder Lachsforelle (auch Lachsfore) aufgeführt wird (Verhandlungen des Vereins für Naturkunde zu Preßburg, 1861). - Trutta. Trocta. Fario. frantzösisch, Truite. teutsch, Fore, Forelle, Lachsfore (Lemery, Vollständiges Materialien-Lexicon, 1721, s.v. Trutta). - Grund- oder Lachsfore / trutta salmonata (Stieler, Der Teutschen Sprache Stammbaum und Fortwachs, 1691).

Lachsforelle   „lachsähnliche Meerforelle mit rötlichem Fleisch“

Quelle: Die Lachsforelle ist dasselbe für die See, was die Seeforelle für die großen Binnengewässer (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Die Lachsforelle, plur. die -n, eine dem Lachse ähnliche Art Forellen, oder vielmehr eine Mittelart zwischen den Lachsen und Forellen, welche größer als diese, und kleiner als jene sind, einen bläulichen Rücken, grünliche mit schwarzen und röthlichen Puncten besetzte Seiten und einen gelblichen Bauch haben; Salmo Trutta L. Sie haben ein fettes, röthliches, sehr schmackhaftes Fleisch und halten sich gern in großen Seen auf (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - In der Gegend von Lindau und Bregenz, fängt man außer denen im Lande sonst gewöhnlichen Fischen auch eine Art Lachsforellen, Gangfische genannt, so mariniret, und als etwas sonderliches verschicket werden (Keyßler, Neueste Reisen durch Deutschland, Böhmen, Ungarn, die Schweiz, Italien und Lothringen, 1740-41).

Lachsmuräne   „lachsähnliche Muräne“

Quelle: die Lachsmuräne, die große dem Lachs ähnliche Muräne (Kaltschmidt, Vollständiges stamm- und sinnverwandtschaftliches Gesammt-Wörterbuch der deutschen Sprache, 1851, s.v.). - Die Lachsmuräne, plur. die -n, eine Art Muränen, welche in dem See Maduje in Hinterpommern gefangen werden, und dem Lachse so wohl in der Größe als Gestalt gleich sind; nur daß sie keine Flecken, eine weißere Farbe und größere Schuppen haben (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.).

Lachsstör   „lachsähnliche Störart“

Quelle: Lachsstör, so v.w. Stör (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v.). - In Norwegen theilet man sie sogar in vier Gattungen ein, als Lachsstöre, Makreelstöre, Heringstöre und Schelfischstöre, welche Benennung sie von derjenigen Art Fische erhalten, die sie am liebsten fressen (Müller, Des Ritters Carl von Linné vollständiges Natursystem, 1774). - Der Lachsstör ist der allerfettste, und sein Kopf kann zuweilen allein eine Tonne Thran geben. Diese Art Störe sind grosse Raubfische, die eben so wohl den Namen Accipenser behaupten, als der Habicht den Namen Accipiter (Pontoppidan, Versuch einer natürlichen Historie von Norwegen, 1753).

Lachsumber   „Labrax, Wolfsbarsch“

Quelle: Lachsumber, so v.w. Labrax (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v.). - Der Lachsumber, S. labrax (Oberdeutsche allgemeine Litteraturzeitung 4, 1788).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen actionis/rei actae als Hinterglied
Lachsausfuhr   „Export von Lachs“

Quelle: Früher berechnete man Norwegens Lachsausfuhr auf 470 Tonnen gesalzenen Lachs zu 9-12 Thaler die Tonne (Leuchs, Vortheilhafte Benüzung der Fische, des Fischrogens, der Fischteiche, 1862).

Lachsbestand   „Vorhandensein von Lachsen in einem Gewässer“

Quelle: Im Jahre 1885 wurde zu Berlin der Rheinfischereivertrag zwischen Deutschland, Holland und der Schweiz vom 30. Juni 1885 zur Hebung des Lachsbestandes im Rhein und des Maifischfanges abgeschlossen (Schwappach, Forstpolitik, Jagd- und Fischereipolitik, 1894).

Lachsbrut   „Brut des Lachses“

Quelle: ich selbst überzeugte mich vor fünf Jahren in Strassburg, dass auf dem dortigen Fischmarkte im Monat April diese Lachsbrut mit einer Länge von 4 Zoll als Leckerbissen feil geboten wurde (Siebold, Die Süsswasserfische von Mitteleuropa, 1863). - Nach Verlauf dieser Zeit spüret man an der jungen Lachsbrut, daß sie ihre Nahrung mit großer Begierde suchen (Rössig, Versuch einer pragmatischen Geschichte der Ökonomie- Polizey- und Cameralwissenschaften, 1782). - Hierauf beruhet das vornehmste von der Vermehrung der Lachsbrut, daß alle mögliche Hindernisse und im Wege liegende Gebäude weggeschaffet werden (Abhandlungen aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik 13-14, 1755).

Lachsexport   „Handelsausfuhr von Lachs“

Quelle: Mandal, unweit des Cap Lindenäs, an der Mandal-Elf, die für den fischreichsten Fluß in Norwegen gilt. Lachsexport (Daniel, Handbuch der Geographie, 1875).

Lachsfang   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Hjo, Städtchen in Mariestads od. Skarabörgs Län (Schweden), am Wetternsee, 900 Ew., welche Ackerbau u. Fischerei, bes. Lachsfang, treiben (Pierer's Universal-Lexikon, 1859, s.v. Hjo). - Der Lachsfang, des -es, plur. die -fänge. 1) Diejenige Handlung, da man den Lachs zu fangen bemühet ist; ohne Plural. Auf den Lachsfang ausgehen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - Engellandt und Hollandt haben ein grosses Regal am Heringsfang / Norwegen am Stockfischfang / Schweden am Strömling und Hechten / die den Stockfischen nichts nachgeben / Teutschlandt an Salmen oder Lachsfang / an Forellen / Karpffen / und mehr andern Fischen (Becher, Politischer Discurs, 1668).

Lachsfängerei   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Ferner bekleidete er 1864 bis 1866 die Stelle eines Mitgliedes der königlichen Fischereicommission, 1881 bis 1885 die eines Inspectors der Lachsfängerei (Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik 17, 1895).

Lachsfischerei   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Hellefos, ein Wasserfall in Buskeruds Vogtei des norwegischen Amtes Buskerud; bekannt wegen seiner bedeutenden Lachsfischerei (Pierer's Universal-Lexikon, 1859, s.v. Hellefos). - wenn man die Krümmung dazu rechnet, so beträgt die Weite seines Sprunges auf zwanzig Fuss, wie man solches bei Ballyshannon, einer kleinen Stadt in Irland ohnweit der See, wo eine starke ist, wahrnimmt (Bloch, Oeconomische Naturgeschichte der Fische Deutschlands, 1782). - Der größte ist Loughehin / woraus der fluß dieses namens kömmt / welcher wegen seiner Lachsfischereilachs-fischerey / und weil er niemals zufrieret / berühmt ist (Allgemeines historisches Lexicon, 1709).

Lachshandel   „das Handeln mit Lachsen“

Quelle: Der Lachshandel ist denn daher kein unbedeutender Gegenstand, zumal da er so sehr zu den Delicatessen der Leckermäuler gerechnet wird (Brockhaus Conversations-Lexikon, 1809, s.v. Lachs).

Lachssiederei   „Betrieb, in dem Lachs eingemacht wird“

Quelle: Der einmarinirte L. kommt am vortrefflichsten aus den Lachssiedereien der Ostseestädte, unter denen Elbing eine der wichtigsten hat, indem hier viele tausend Gebinde eingelegt und nach Holland, England, Polen und Deutschland verfahren werden (Damen Conversations Lexikon, 1836, s.v. Lachs, Salm). - In Elbingen ist ebenfalls ein Lachsfang und eine Lachssiederey, wo jährlich viel tausend Achtel eingemacht, und nach Holland, England u. s. w. verschickt werden (Allgemeine Handlungszeitung, 1788).

Lachswanderung   „Wanderung der Lachse zu den Laichplätzen“

Quelle: Im Kreise Rendsburg besitzt ein Landmann ein Wiesenstauwehr, dessen Staubretter zur Zeit der Lachswanderung sämmtlich eingestellt werden (Allgemeine Fischereizeitung 19-20, 1894).

Lachszucht   „das Züchten von Lachsen“

Quelle: Er betrifft die Fangarten, die Schonzeit, den Schutz der natürlichen Laichplätze, den Schutz der künstlichen Lachszucht (Liszt, Das Völkerrecht, 1898). - Nichts desto weniger aber muß die Lachszucht in der Art, wie Sir Francis sie vorschlägt, große Vortheile bringen (Deutsche Vierteljahrs-Schrift 19-20, 1842).

substantivisches Determinativkompositum mit Krankheitsbezeichnung als Hinterglied
Lachspest   „Seuche der Lachse“

Quelle: Die Lachspest in England (Landwirtschaftliche Jahrbücher 8, 1880).

substantivisches Determinativkompositum mit substantiviertem Infinitiv als Hinterglied
Lachsangeln   „das Angeln von Lachs“

Quelle: Dieses Lachsangeln ist die eigentliche Leidenschaft und heroische Kunst der männlichen Jugend von Wales (Beta, Die Bewirthschaftung des Wassers und die Ernten daraus, 1868).

Lachsfischen   „das Fangen von Lachsen“

Quelle: Im Augut 1800 wollten sich oberhalb dieses Wasserfalles zwey reiche Güterbesitzer, Hamilton und Irrine mit Lachsfischen ergötzen (Kaiserer, Zeitung aus der Vorwelt, 1806).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen agentis als Hinterglied
Lachsfischer   „jemand, der Lachse fängt“

Quelle: Die Fischer an der Küste unterscheiden selbst, ebenso gut wie die Lachsfischer, in den Flußmündungen den landstehenden Häring, welcher in der Nähe der Küste sich aufhält und gewöhnlich zwar fetter, aber nicht von so feinem Geschmacke ist, von dem Seehäringe, welcher aus größeren Entfernungen an die Küste heranschwimmt (Brehm, Thierleben, 1883-87). - In einem derselben stürzt der Fluß von einer 16 bis 18 Fuß hohen Kalkbank, in einem Bogen, hinter welchem man sich aufhalten kann, welches den Lachsfischern sehr zustatten kömmt (Georgi, Versuch einer Beschreibung der rußisch kayserlichen Residenzstadt Petersburg, 1790).

substantivisches Determinativkompositum mit Explikativum als Hinterglied
Lachsfisch   „Lachs“

Quelle: Der Lachsfisch wird häufig am Rhein u. in Norwegen etc. geräuchert und so weit verfahren (Schedel, Neues und vollständiges, allgemeines Waaren-Lexikon, 1811). - Aber sie werden öffters von dem Strom zuruck getrieben /das ist / sie müssen unverrichter Sachen von ihrem Vorhaben abstehen / sie gehen in den Korb ein / als wie der Salm oder Lachsfisch / oder bleiben an einem Stricklein hangen etc. (Kobolt, Die Groß- und Kleine Welt, 1738). - Salm oder Lachsfisch wirdt salmus genannt (Albertinus, Der Welt Tummel-und Schaw-Platz, 1611).

Lachssalm   „Salmo salar, eine Lachsart“

Quelle: Außerdem finden sich: der graue Lachssalm im Kaspischen See, aus welchem er in die Wolga steigt (Hassel, Vollständige und neueste Erdbeschreibung des Russischen Reichs in Asia, 1821). - Lachssalm, Salmo Salar, L. [Bloch, Fische, 3. tab. 98.] mit hervorstehendem rüsselartigem Oberkiefer (und dreizehnstrahliger Sterzflosse) ein von Fischen, Insecten und Würmern lebender, schmackhafter, oft sehr großer Fisch, im nördlichen Ocean, und am meisten im baltischen Meere einheimisch, von wo er im Frühling vorzüglich in die engmündigen Flüsse streicht, um an den seichtesten Stellen und Bächen in ausgehöhltem Sande zu laichen (Hahnemann, Apothekerlexikon, 1798, s.v.).

adjektivisches Determinativkompositum mit adjektivischem Hinterglied
lachsähnlich   „einem Lachs gleichend, an Lachs erinnernd“

Quelle: Ich stelle hiemit eine neue Gattung auf, die sich durch folgende Merkmale charakterisiert: Leib lachsähnlich mit hochgewölbtem Rücken (Abhandlungen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Physikalische Klasse, Band 34, 1863). - Der Seewolf. Mit weitem gezahnten Rachen und einer lachsähnlichen Gestalt, ist ein sehr gefräßiger Raubfisch (Borowski, Gemeinnützige Naturgeschichte des Thierreichs, 1784).

lachsartig   „in der Art eines Lachses“

Quelle: Hiernach dürfte eine Angabe jenes Ungenannten, welcher über die lachsartigen Fische sehr viel lehrreiches in Loudon's Magazin niedergelegt hat, eine andere Deutung erhalten (Siebold, Die Süsswasserfische von Mitteleuropa, 1863). - Die Figur ihres Körpers ist merklich dicker, breiter und Lachsartig (Martini, Allgemeine Geschichte der Natur in Alphabetischer Ordnung, 1774).

lachsfarben   „von der Farbes eines Lachses“

Quelle: Was aber die Poesie der Toiletten betrifft, die mit der Einfachheit sich vereinigen ließ, so zeigte sie sich im Sommer in dem vorherrschenden Weiß der Kleider und Blousen, zu den letzteren trug man bunte Röcke und Gürtel und in jenen hellfarbige Shawls, vorzugsweise aus himmelblauer, rosa, lachsfarbener, gelber oder weißer Gaze, welche man „Wolken“ nannte (Otto, Frauenleben im deutschen Reich, 1876).

lachsfarbig   „von der Farbe eines Lachses“

Quelle: Das Lanthanoxyd, so rein es bis jetzt erlangt wurde, ist beinahe weiss, ganz blass lachsfarbig, aber durchaus nicht röhlich oder bräunlich (Pharmaceutisches Central-Blatt 14, 1843).

lachsgelb   „gelblich wie ein Lachs“

Quelle: die Schleier fielen, und am Nachmittage waren uns die den eigentlichen Rocky-Mountains vorgeschobenen Sandriesen so nahe gerückt, daß wir die zwischen den sie bedeckenden Wäldern lachsgelb hervorschimmernden nackten Felsenmassen klar und deutlich erkennen konnten (May, Old Surehand III, 1896). - Die Blumen sind groß, aufrechtstehend, sehr gefüllt, lachsgelb, köstlich duftend (Betten, Die Rose, 1820).

lachsorange   „orange wie ein Lachs“

Quelle: Röhre lang, lachsroth, die Blüthe wird aus drei Corollen gebildet, welche eine aus der andern hervorragend leuchtend lachs-orange gefärbt sind (Zeitschrift für Gartenbau und Gartenkunst 4, 1887).

lachsreich   „reich an Lachsen, viele Lachse enthaltend“

Quelle: Sella, 1) lachsreicher Fluß in der spanischen Provinz Oviedo (Asturien) (Pierer's Universal-Lexikon, 1862, s.v. Sella [1]).

lachsrosa   „rosa wie ein Lachs“

Quelle: Deutsche Hoffnung, leicht lachsrosa mit gelb (Betten, Die Rose, 1820).

lachsrot   „rot wie ein Lachs“

Quelle: Sein weißes Gefieder ist am Vorderkopfe, an der Stirn und den Halsseiten, auf der Mitte und Unterseite der Flügel, der Bauchmitte und auf dem Wurzeltheile der Innenfahne der Schwanzfedern rosa-, und unter den Flügeln schön lachsroth (Brehm, Thierleben, 1883-87).

substantivisches Determinativkompositum mit Speisebezeichnung als Hinterglied
Lachsbrötchen   „mit Lachs belegtes Brötchen“

Quelle: Über die Lachsbrötchen streut man nach Belieben ein wenig weissen Pfeffer (Hayl, Das ABC der Küche, 1897).

Lachsmayonnaise   „Mayonnaise mit Lachsfleisch“

Quelle: Wir schlenderten am Tiergartenrande hin und ich klagte – wie das jedesmal geschieht, wenn man von einer Sommerreise heimkehrt – über die jämmerlichen Essereien in den qualvoll langweiligen Hotels, und wie mir immer noch das Leben in England als ein Ideal vorschwebe, wo man Ruhe habe vor Lachsmayonnaisen und Aal in Aspik, und sich seinem Genuß an Hammelrippen und Seezungen immer wieder freudig hingeben könne (Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg: Die Grafschaft Ruppin, 1862).

Lachsschnitzel   „Schnitzel aus Lachsfleisch“

Quelle: Die auf diese Weise vollendete Fasche rührt man nun gut ab, schlägt sie durch ein Drahtsieb, und rangiert damit die zubereiteten Lachsschnitzel, sammt ihrer Marinade und mit Beyfügung 36 roher ganzer Austern (Zelena, Allgemeines österreichisches oder neuestes Wiener Kochbuch, 1831).

Lachsschinken   „rötlicher Schinken aus Schweinefleisch“

Quelle: Die Lachsschinken bestehen aus zwei Stücken Fleisch, welche fest auf einander gelegt und zusammengeschnürt werden (Vierteljahresschrift über die Fortschritte auf dem Gebiete der Chemie der Nahrungs- und Genussmittel, der Gebrauchsgegenstände sowie der hierher gehörenden Industriezweige 5, 1891).

Frühneuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Hinterglied
lachsfore   „Lachsforelle“

Quelle: da soll man ihnen helffen jnnerlich / dann die Leber ganz brest vnd wesserig würt / wie ein gelber lachsforen / als wan sie ersticken wollten von geeligkeit / der hilff also (Carrichter, Kreutterbuch, 1575).

Mittelhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Hinterglied
lahsvisch   „Lachs“

Quelle: Zitiert nach Lexer.

lahsvörhen   „Lachsforelle“

Quelle: Zitiert nach Lexer.

NominalInfo-Icon

Neuhochdeutsch

Konversion
Lachs   „lachsrote Farbe“

Quelle: Glücklicher gewählt ist das Lindgrün für die Venezianer und Holländer sowie das tiefe Himbeerrot im Spaniersaal, verfehlt das gelbliche Lachs bei den barokken Italienern (Berliner Zeitung, 25.07.1998).

HyperonymeInfo-Icon

Neuhochdeutsch

Allgemein
Fisch
Speisefisch

Älteres Neuhochdeutsch

Allgemein
Fisch
Speisefisch

Mittelhochdeutsch

Allgemein
visch

Althochdeutsch

Allgemein
fisk

HyponymeInfo-Icon

Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Vorderglied
Alaskalachs   „aus Alaska stammender Lachs“

Quelle: Doch es gibt auch Überraschungen. Nicht ganz zu ihnen gehören der tiefgefrorene ganze Alaskalachs (für 7,98) und die aufzutauenden Riesenscampi (15,98) (Der Tagesspiegel, 23.12.2001). - Die Raubfischer sind nunmehr eifrig darüber her, die Wasserläufe Alaskas auszuleeren, und die Delikatessenhändler verkaufen mageren geräucherten Alaskalachs schlankweg als importierten Rheinlachs zu hohen Preisen (Österreichische Rundschau 52, 1917)

Donaulachs   „Huchen, in der Donau lebender Lachsfisch“

Quelle: Der Huchen (Hucho hucho), auch Donaulachs oder Rotfisch, aber auch ‚Donauzalm‘ genannt, besiedelt die Äschen- und Barbenregion von Flüssen, vor allem der oberen und mittleren Donau und vieler ihrer rechtsseitigen Nebenflüsse (https://de.wikipedia.org/wiki/Huchen, 2.9.2014). - Huchen, Heuch, Rotfisch, Donaulachs (Salmo hucho L. [Abb. 829]), zu den Lachsen gehöriger Fisch mit gestrecktem, zylindrischem Körper, Rücken grau, Seiten silberweiß mit schwarzen Flecken; in der Donau, wandert nicht ins Meer. Fleisch weniger geschätzt (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Huchen).

Elbelachs   „in der Elbe lebender Lachs“

Quelle: Ein ähnliches Programm „Elbelachs 2000“ wird gegenwärtig an der Elbe entwickelt (Brauer, Handbuch des Umweltschutzes und der Umweltschutztechnik, 2013). - In Salmo salar wurde Coenomorphus grossus in Irland, im Tweed, im Rhein und in der Weser gefunden. Wahrscheinlich hat ihn Farmen auch im Elbelachs angetroffen (Archiv für Hydrobiologie 12, 1920).

Elblachs   „in der Elbe lebender Lachs“

Quelle: „Die Tiere sind dem Elblachs sehr ähnlich“, sagt der Fachmann (Berliner Zeitung, 22.03.2004). - Laufende Geschenke, die er für die Tafel erhielt, wie Fische und Austern und Kaviar, frischen Spargel aus den Treibhäusern des Dessauers, Elblachse vom Freunde oder ein besonderes Mastvieh, wurden in den Küchenetat mit einkalkuliert (Klepper, Der Vater, 1937).

Flusslachs   „in einem Fluss lebender Lachs“

Quelle: Ausgerechnet in der Wüste sollen 10.000 schottische Flusslachse völkerversöhnende Dienste tun (Die Zeit, 12.09.2011). - Da verwandelte Qäls ihn in einen Flußlachs, der immer im Süßwasser bleibt (Dähnhardt, Natursagen, 1907-12).

Ostseelachs   „in der Ostsee lebender Lachs“

Quelle: Ostseelachs, eine Unterart des Atlantischen Lachses, hat deutlich helleres Fleisch, da er sich überwiegend von Heringen, Sprotten und Brislingen ernährt (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachse, gesehen am 2.9.2014). - Der Ostseelachs ist weniger geachtet als der aus der Nordsee und dem Ozean (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Lachs).

Rheinlachs   „im Rhein lebender Lachs“

Quelle: Ein zurückkehrender Rheinlachs kostet über 200 Euro, fast zehnmal so viel wie auf dem Fischmarkt (Die Zeit, 22.12.2013). - In Sibirien, Rußland, Skandinavien ist der L. für die Volksernährung von hoher Bedeutung; bei uns gilt er mehr als Delikatesse (Rheinlachs) und kommt frisch, geräuchert und mariniert in den Handel (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Lachs).

Strandlachs   „eine Art Meerforelle“

Quelle: Dauernd unfruchtbare Exemplare haben dieselbe Lebensweise wie die unfruchtbaren Lachse und werden auch von diesen gar nicht unterschieden (Strandlachs, unechter Lachs der Ostsee) (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Forelle).

Teichlachs   „in einem Teich lebender Zuchtlachs“

Quelle: Sozial dominante Teichlachse war aggressiver als sozial dominante Wildlachse (Berichte über die wissenschaftliche Biologie 297-298, 1968).

Weserlachs   „in der Weser lebender Lachs“

Quelle: Klaus Schwarz (1995/96 und 1990) hat die Dienstbotengeschichte für den Weser-Lachs verfolgt und kommt zu einem verblüffenden Urteil (Herrmann, Umweltgeschichte: Eine Einführung in Grundbegriffe, 2012). - Sie werden also alle vom Weserlachs aus der Nordsee mitgebracht (Archiv für Hydrobiologie 12, 1920).

Oderlachs   „Rapfen, Leuciscus aspius, ein Karpfenfisch“

Quelle: Vor einigen Jahren siedelte er bereits zwei andere Fische an, den Rapfen, der auch als Oderlachs bekannt ist, und den Wels (Berliner Zeitung, 22.10.1999). - Eine Toberei ging los, daß man gut begriff, weshalb der Rapfen auch den Beinamen „Oderlachs“ führt (Zeiske, Handbuch des Angelsports, 1962).

Seelachs   „Köhler, ein dorschartiger Fisch“

Quelle: In der Fischindustrie wird jedoch der aus zoologischer Sicht irreführende Name Seelachs als verkaufsfördernd angesehen, obwohl der Köhler nicht zu den Lachsen zählt, die zur Familie der Salmoniden („Forellenfische“, „Lachsfische“) gehören (https://de.wikipedia.org/wiki/Köhler_(Fisch), gesehen am 2.9.2014). - Die drei jungen Walrosse, die ich im Oktober 1907 in der Nähe der Weigatsch-Inseln fangen ließ, fraßen im Monat 5035 Pfund Kabeljau, Lengfisch oder Seelachs im Werte von zusammen 710 Mark (Hagenbeck, Von Tieren und Menschen, 1908).

Strandlachs   „Leptobrama muelleri, ein Barschverwandter“

Quelle: Der Strandlachs (Leptobrama muelleri) (Gr.: leptos = dünn; Altfranzösisch: bresme ein Süßwasserfisch) ist ein Fisch, der an der Südküste von Neuguinea und an den Küsten des nördlichen Australien von Queensland bis Western Australia vorkommt. Er lebt entlang der Strände und in Flussmündungen im Meer, im Brackwasser und geht zeitweise auch in Flüsse (https://de.wikipedia.org/wiki/Strandlachs, gesehen am 2.9.2014).

substantivisches Determinativkompositum mit Zeitbezeichnung als Vorderglied
Frühlingslachs   „im Frühling befischter Lachs“

Quelle: Man kann fünf Arten unterscheiden: Der Rotlachs, der bis zu 84 cm groß werden kann, der Königs- oder Frühlingslachs mit einer Länge bis zu 1,5 m, der Rosa- oder Buckellachs mit 75 cm Länge, der Silberlachs mit 91 cm und der Hundslachs mit 96 cm (Hendricks, Indianer der Nordwestküste, 2005). - Entsprechend dem protrahierten Hunger besitzt der Herbstlachs denn auch mit „der von Epithelwucherungen trüben, dicken Hautschwarte dem abgeplatteten Körper, den dünnen, schlotternden Bauchwänden“ und seiner „Hakennase“ ein ganz anderes Aussehen, als der eben erst ins Süsswasser eingewanderte Winter- oder Frühlingslachs „mit dem klaren, bläulich schimmernden Schuppenkleid, der schönen Rundung des Leibes und mit der kurzen Schnauze.“ (Ergebnisse der Physiologie, Biologischen Chemie und Experimentellen Pharmakologie 5, 1906).

Herbstlachs   „im Herbst befischter Lachs“

Quelle: Mascha stand schon an einem Holztisch über der weißen Emailleschüssel und hielt den glitschigen, frischen Herbstlachs, der über Nacht ins Netz gegangen war, in einer Hand (Kühl, Tote Tiere, 2011). - An Fischen ist der B. sehr reich, namentlich an Herbstlachsen (Salmo omul), die durch Jenissei und Angara aus dem Eismeer heraufkommen (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, s.v. Baikalsee).

Sommerlachs   „im Sommer befischter Lachs“

Quelle: Den bis 25 Pfund schweren Winterlachsen, die am Jahresanfang erschienen, folgten die 10 bis 16 Pfund schweren Sommerlachse (Tittizer/Krebs, Ökosystemforschung: Der Rhein und seine Auen, 2013). - Die Winter- und großen Sommerlachse sind größtenteils einen vollen Sommer länger im Meere geblieben und daher etwa ein Jahr älter als die kleinen Sommerlachse (Fischerei-Zeitung 30, 1927).

Winterlachs   „im Winter befischter Lachs“

Quelle: Die größten Winterlachse stiegen schon ein volles Jahr vor ihrer Laichzeit in den Fluß (Lelek/Buhse, Fische des Rheins, 1992). - Entsprechend dem protrahierten Hunger besitzt der Herbstlachs denn auch mit „der von Epithelwucherungen trüben, dicken Hautschwarte dem abgeplatteten Körper, den dünnen, schlotternden Bauchwänden“ und seiner „Hakennase“ ein ganz anderes Aussehen, als der eben erst ins Süsswasser eingewanderte Winter- oder Frühlingslachs „mit dem klaren, bläulich schimmernden Schuppenkleid, der schönen Rundung des Leibes und mit der kurzen Schnauze.“ (Ergebnisse der Physiologie, Biologischen Chemie und Experimentellen Pharmakologie 5, 1906).

substantivisches Determinativkompositum mit Körperteilbezeichnung als Vorderglied
Buckellachs   „Oncorhynchus gorbuscha, ein lachsartiger Fisch“

Quelle: Man kann fünf Arten unterscheiden: Der Rotlachs, der bis zu 84 cm groß werden kann, der Königs- oder Frühlingslachs mit einer Länge bis zu 1,5 m, der Rosa- oder Buckellachs mit 75 cm Länge, der Silberlachs mit 91 cm und der Hundslachs mit 96 cm (Hendricks, Indianer der Nordwestküste, 2005). - In mehreren aufeinanderfolgenden Jahren hatte man auf der Halbinsel Kola Setzlinge pazifischer Buckellachse freigelassen (Forschungen und Fortschritte 38, 1964).

Hakenlachs   „laichbereiter, mit einem Laichhaken versehener Lachs“

Quelle: Zunächst kommt er als „Blanklachs“ bis er zum farbigen Lachs wird und die Männchen schließlich den Laichhaken („Hakenlachs“) ausbilden (https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantischer_Lachs, gesehen am 2.9.2014). - das Männchen erhält rote Flecke an den Seiten und Kiemendeckeln; besonders alte Milchner legen ein prachtvolles Farbenkleid an (Kupferlachs). Gleichzeitig entwickelt sich an der Unterkieferspitze ein knorpeliger harter Haken (Hakenlachs) (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Lachs).

substantivisches Determinativkompositum mit Personenbezeichnung als Vorderglied
Königslachs   „eine große Frühlingslachsart“

Quelle: Man kann fünf Arten unterscheiden: Der Rotlachs, der bis zu 84 cm groß werden kann, der Königs- oder Frühlingslachs mit einer Länge bis zu 1,5 m, der Rosa- oder Buckellachs mit 75 cm Länge, der Silberlachs mit 91 cm und der Hundslachs mit 96 cm (Hendricks, Indianer der Nordwestküste, 2005). - Oncorhynchus tschawytscha, der Königslachs, hat den japanischen Namen masu-no-suke (Schwind, Das Japanische Inselreich, 1967).

Gotteslachs   „Lampris, Mondfisch, ein Glanzfisch“

Quelle: Die Gotteslachse (Lampris (Gr.: „lampros“ = klar)), auch Mondfische (nicht zu verwechseln mit der nicht verwandten Familie Molidae) oder Opah genannt, sind eine aus zwei Arten bestehende Gattung pelagisch lebender Meeresfische aus der Ordnung der Glanzfischartigen (Lampriformes) (https://de.wikipedia.org/wiki/Gotteslachse, gesehen am 2.9.2014). - Der Gotteslachs (Lampris luna) ist der einzige Angehörige der Familie der Glanzfische (Merwald, Tiere der Welt, 1966).

Bedeutung "Lachs, Salmo" substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Vorderglied
Hundslachs   „dogsalmon, eine amerikanische Lachsart“

Quelle: Man kann fünf Arten unterscheiden: Der Rotlachs, der bis zu 84 cm groß werden kann, der Königs- oder Frühlingslachs mit einer Länge bis zu 1,5 m, der Rosa- oder Buckellachs mit 75 cm Länge, der Silberlachs mit 91 cm und der Hundslachs mit 96 cm (Hendricks, Indianer der Nordwestküste, 2005). - Das Schicksal der in geringeren Mengen ausgesetzten Hundslachse (O. keta), einer erst mit vier Jahren reifenden Art, ist noch unentschieden (Lundbeck/Meseck/Willer/Luebbert, Handbuch der Seefischerei Nordeuropas, 1967).

Karpfenlachs   „Charicides, ein Salmlerfisch“

Quelle: Dennoch gelangten, insbesondere durch den rührigen ersten Vorsitzenden des „Triton“, Paul Nitsche, einige interessante Fischarten erstmalig nach Deutschland. Darunter befand sich neben einem als „Karpfenlachs“ (Macrodon intermedius) bezeichneten Fisch, bei dem es sich offenbar um den Raubsalmler Hoplias malabaricus handelte, eine ganze Reihe von Welsen (DATZ 48, 1995). - Karpfenlachse (Characinĭdae), Familie der Edelfische, gesellig lebende Süßwasserfische im trop. Südamerika und Afrika. Hierher der Piraya (Karibenfisch, Serrasalmo piraya Cuv. [Abb. 902]), mit scharfem Gebiß, wie auch der Haimora (Macrŏdon trahīra M. Tr.); sein Fleisch ist schmackhaft (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

substantivisches Determinativkompositum mit Substanzbezeichnung als Vorderglied
Kupferlachs   „eine Lachsart mit kupferfarbenen Schuppen“

Quelle: Aus der erhaltenen Korrespondenz ist zu ersehen, dass Hedwig in das Familiengeschehen integriert war, um die Verbesserung ihrer Wittumsgüter bemüht war, Besuche empfing und zu ihrem Schwager offenbar ein herzliches Verhältnis pflegte, da sie sich schrieben und gegenseitig u. a. selbst geangelte Kupferlachse zusandten und gute Edelknaben austauschten (Knöfel, Dynastie und Prestige: die Heiratspolitik der Wettiner, 2009). - das Männchen erhält rote Flecke an den Seiten und Kiemendeckeln; besonders alte Milchner legen ein prachtvolles Farbenkleid an (Kupferlachs) (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Lachs).

Silberlachs   „Meerforelle, Salmo trutta trutta, ein Lachsfisch mit silbernen Schuppen“

Quelle: Dazu gehören ein gebratenes Zanderfilet mit Rahmwirsing und Petersilienkartoffeln, ein Steak vom Silberlachs mit Bearner Sauce, Grilltomate und Brätern und auch die Gebratene Entenbrust mit Apfelrotkohl und Klößen (Berliner Zeitung, 03.11.2001). - Silberlachs, soviel wie Lachsforelle (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, s.v.).

Silberlachs   „Oncorhynchus kisutch, ein Pazifiklachs“

Quelle: Der Silberlachs oder Coho-Lachs (Oncorhynchus kisutch) ist ein anadromer Fisch aus der Gattung der Pazifischen Lachse (https://de.wikipedia.org/wiki/Silberlachs, gesehen am 2.9.2014).

Goldlachs   „Argentina silus, ein lachsähnlicher Fisch“

Quelle: Der Goldlachs (Argentina silus, Großauge) ist ein Fisch aus dem nördlichen Atlantik. Sein Verbreitungsgebiet reicht von der Küste Norwegens und Svalbards über den Skagerrak, die nördlichen, tieferen Teile der Nordsee, die Westküsten Irlands und Schottlands und den Wyville-Thomson-Rücken nach Island, über die Dänemarkstraße zur Südküste Grönlands und über die Davisstraße bis an die Küsten von Labrador, Neufundland und zur Georges Bank. Im 19. Jahrhundert wurde Argentina in der Literatur lange als „Butyrinus“ geführt (https://de.wikipedia.org/wiki/Goldlachs, gesehen am 2.9.2014). - Goldlachs, soviel wie Seeforelle (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, s.v.).

substantivisches Determinativkompositum mit metaphorischer Personenbezeichnung zur Größenbezeichnung als Vorderglied
Riesenlachs   „besonders großer Lachs“

Quelle: Wer den Riesenlachs, den „König des Flusses“, fängt, hat eine große Zukunft vor sich (Berliner Zeitung, 20.02.1995). - In norwegischen Flüssen werden auch heute noch Riesenlachse gefangen (Bachmeister, Die stille Leidenschaft, 1966).

substantivisches Determinativkompositum mit Nomen actionis/rei actae als Vorderglied
Zuchtlachs   „in Aquakulturen gezüchteter Lachs im Gegensatz zum Wildlachs“

Quelle: Norwegen ist der größte Produzent von Zuchtlachs, gefolgt von Chile (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachse, gesehen am 2.9.2014). - In dieser Beziehung heißt es im Bericht, daß die Mitteilungen über die Lachszucht an den Ostseeflüssen dartun, daß es während der letzten Jahre große Schwierigkeiten macht, die nötigen Zuchtlachse für die Brutanstalten zu bekommen (Mitteilungen des Deutschen Seefischerei-Vereins, Berlin 21-22, 1905).

substantivisches Determinativkompositum mit adjektivischem Vorderglied
Blanklachs   „junger Lachs“

Quelle: Zunächst kommt er als „Blanklachs“ bis er zum farbigen Lachs wird und die Männchen schließlich den Laichhaken („Hakenlachs“) ausbilden (https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantischer_Lachs, gesehen am 2.9.2014). - Einzelne Blanklachse sind gar bereits in Oktober dort beobachtet worden (Rapports et procès-verbaux des réunions 21-23, 1913).

Edellachs   „besonders guter Lachs“

Quelle: So gehören Matjes im Steintöpfchen mit Zwiebeleinlage, Gurken und Bratkartoffeln (6,40 Euro) und der norwegische Edellachs mit Dillrahmsauce und Petersilienkartoffeln (10,50 Euro) zum Fischangebot (Berliner Zeitung, 03.05.2003). - Mayonnaise von Edellachs mit Butter und Toast (Kölling, Fachbuch für Kellner, 1956).

Graulachs   „nach dem Laichen abgemagerter Lachs“

Quelle: So wurden die nun dem Meer wieder zuwandernden abgemagerten Fische als „Graulachse" bezeichnet (Böcking, Nachen und Netze: die Rheinfischerei zwischen Emmerich und Honnef, 1982). - Nach dem Laichgeschäft kehren die Lachse abgemagert, da sie im Süßwasser kaum fressen, und mit blassem Fleisch (Graulachs) ins Meer zurück (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Lachs).

Junglachs   „junger Lachs“

Quelle: Nachdem sich die Wasserqualität im Rhein aufgrund großer Anstrengungen im Wasserschutz deutlich verbessert hat, wasserbauliche Rückbaumaßnahmen die Durchgängigkeit der Flüsse erhöht und Junglachs gezielt im Rhein und seinen Nebenflüssen ausgesetzt wurde (vgl. Lachs 2000), zieht der einst in Nordrhein-Westfalen völlig verschwundene Lachs mittlerweile zum Laichen wieder in die Oberläufe der nordrhein-westfälischen Fließgewässer (https://de.wikipedia.org/wiki/Natur_in_Nordrhein-Westfalen, gesehen am 2.9.2014). - Er kennzeichnete in zwei Flüssen Schwedens eine große Anzahl Junglachse, die im Begriff waren, in die See auszuwandern (Frisch, Du und das Leben, 1947).

Rosalachs   „Oncorhynchus gorbuscha, ein lachsartiger Fisch mit rosa schimmernden Flanken“

Quelle: Man kann fünf Arten unterscheiden: Der Rotlachs, der bis zu 84 cm groß werden kann, der Königs- oder Frühlingslachs mit einer Länge bis zu 1,5 m, der Rosa- oder Buckellachs mit 75 cm Länge, der Silberlachs mit 91 cm und der Hundslachs mit 96 cm (Hendricks, Indianer der Nordwestküste, 2005). - 1937 wurden auf Vancouver 320 Tausend Kisten Rosalachs eingekocht (Schriften des Geographischen Instituts der Universität Kiel, 1942).

Rotlachs   „Oncorhynchus nerka, ein lachsartiger Fisch mit roten Schuppen“

Quelle: Der Rotlachs (Oncorhynchus nerka) oder Blaurückenlachs (englisch Sockeye; russisch Nerka, wovon der wissenschaftliche Name abgeleitet wurde) ist eine Art der im Pazifischen Ozean lebenden Lachse (https://de.wikipedia.org/wiki/Rotlachs, gesehen am 2.9.2014). - Die wertvollsten Sorten sind demnach der Rotlachs und Kishutsch, sie werden in den Kamtschatkagewässern gefangen (Archiv für Hydrobiologie, Supplementband 10, 1940).

Weißlachs   „zum Laichen wandernder, sehr fetter Lachs“

Quelle: Sie hatten dort inzwischen zuverlässige Lieferanten von Spanferkeln, Hammelkeulen, Weißlachs und sonstigem Essen (Jerofejew, Die Akimuden, 2013). - Der stromauf steigende Fisch ist sehr fett (Weißlachs), hat rotes Fleisch, färbt sich zur Laichzeit dunkler (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Lachs).

Wildlachs   „wild lebender Lachs im Gegensatz zum Zuchtlachs“

Quelle: In einer sensorischen Analyse wurde der Wildlachs als dunkler, farbkräftiger und weniger gelblich als der Lachs aus Aquakultur empfunden (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachse, gesehen am 2.9.2014). - Sozial dominante Teichlachse war aggressiver als sozial dominante Wildlachse (Berichte über die wissenschaftliche Biologie 297-298, 1968).

substantivisches Determinativkompositum mit Behälterbezeichnung als Vorderglied
Büchsenlachs   „in Konserven verpackter Lachs“

Quelle: Bis eine EG-einheitliche Auszeichnungspflicht für durch das Tierfutter in unsere Lebensmittel gelangte Zusätze und Färbemittel in Kraft tritt, mag es also tatsächlich keine schlechte Idee sein, pazifischen Büchsenlachs zu essen (Die Zeit, 24.02.1984). - Die Fischerei, die namentlich auf dem Columbia bedeutend ist, beschäftigte 1903: 27 Großbetriebe, 25 Dampfer, 947 Boote und 35 Fangräder, mit denen für 1,558,399 Doll. Büchsenlachs und für 452,491 Doll. andre Fischpräserven erzielt wurden (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, s.v. Oregon [2]).

Dosenlachs   „in Konserven verpackter Lachs“

Quelle: Die lappigen Weißbrotscheiben mit Päckchenkäse oder Dosenlachs konnten nur von hartgesottenen Konsumenten verdrückt werden und waren Standardthema bei Komikern (Die Zeit, 29.05.1992). - Das Hauptgewerbe ist zur Zeit die Fischerei, und das wichtigste Produkt ist immer noch der Dosenlachs (Die Zeit, 30.01.1959).

substantivisches Determinativkompositum mit Bezeichnung der Zubereitungsform als Vorderglied
Stremellachs, Striemellachs   „heiß geräucherter und in Streifen geschnittener Lachs“

Quelle: Stremellachs (oder auch Striemellachs) bezeichnet eine Art der Lachs-Zubereitung. Der Fisch wird im Unterschied zum herkömmlichen Räucherlachs nicht kalt, sondern heiß geräuchert (https://de.wikipedia.org/wiki/Stremellachs, gesehen am 2.9.2014). - Neben Stremellachs und „Schillerlocke“ bringt man zeitweise auch geräucherten Butterlachs auf den Markt (Fischerei-Zeitung 40, 1937).

substantivisches Determinativkompositum mit Bezeichnung des Zubereitungsmittels als Vorderglied
Rauchlachs   „geräucherter Lachs“

Quelle: Der Verbraucher greift zu Sojafleisch. Zu Rollmops und Rauchlachs, Mozzarella und Mascarpone (Die Zeit, 08.09.2013). - Mild gesalzener Rauchlachs mit Rührei war eine Delikatesse, wurde aber damals wenig beachtet (Fischerei-Zeitung 18-19, 1915).

substantivisches Determinativkompositum mit verbalem Vorderglied
Räucherlachs   „geräucherter Lachs“

Quelle: Der Fisch wird im Unterschied zum herkömmlichen Räucherlachs nicht kalt, sondern heiß geräuchert (https://de.wikipedia.org/wiki/Stremellachs, gesehen am 2.9.2014). - Und ebenso war der Räucherlachs frisch wie eine Nuß und hatte nicht den geringsten Stich (Borchardt, Jettchens Gebet, 1906).

Stinklachs   „Stint, Osmerus eperlanus“

Quelle: Wegen seines durchdringenden Geruchs nach Gurke wird der Stint auch Stinklachs genannt, ein Name, den er wirklich nicht verdient hat (Hantke, DAS! reist: mit Edgar Bessen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, 2002). - Stint, Stinklachs (Osmērus), Fischgattg. der Lachsfamilie. Der gemeine S. (Spierling, Alander, O. eperlānus Lacép.), Rücken grau, Seiten silbrig, Bauch rötlich, nordeurop. Küsten bis zum Kanal, Ostküste Nordamerikas, gern im Brackwasser (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Stint).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Vorderglied
Kalbslachs   „Kernmuskel aus dem Rücken eines Kalbs“

Quelle: Als Lachs wird küchensprachlich der Kernmuskel (langer Rückenstrecker, Musculus longissimus dorsi) des Rückens von Schlachttieren bezeichnet, besonders von Schweinen (Schweinelachs oder Lachsfleisch), Kälbern (Kalbslachs) und Lämmern (Lammlachs) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs_(Fleisch), gesehen am 29.7.2014).

Lammlachs   „Kernmuskels aus dem Rücken eines Lamms“

Quelle: Als Lachs wird küchensprachlich der Kernmuskel (langer Rückenstrecker, Musculus longissimus dorsi) des Rückens von Schlachttieren bezeichnet, besonders von Schweinen (Schweinelachs oder Lachsfleisch), Kälbern (Kalbslachs) und Lämmern (Lammlachs) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs_(Fleisch), gesehen am 29.7.2014).

Schweinelachs   „Kernmuskel aus dem Rücken eines Schweins“

Quelle: Als Lachs wird küchensprachlich der Kernmuskel (langer Rückenstrecker, Musculus longissimus dorsi) des Rückens von Schlachttieren bezeichnet, besonders von Schweinen (Schweinelachs oder Lachsfleisch), Kälbern (Kalbslachs) und Lämmern (Lammlachs) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs_(Fleisch), gesehen am 29.7.2014). - Den Schweinelachs legt man, nachdem er schön hergerichtet ist, in einen Steintopf (Wehrfritz, Die Küche im deutschen Bürgerhause, 1901).

Älteres Neuhochdeutsch

substantivisches Determinativkompositum mit Lokalitätsbezeichnung als Vorderglied
Donaulachs   „Huchen, in der Donau lebender Lachsfisch“

Quelle: Gerade, als ich herunter stürzte, war er unten am Wasserfalle beschäftigt, große Donaulachse zu fangen (Oesterreichisches Bürgerblatt für Verstand, Herz und gute Laune 12, 1831).

Elbelachs   „in der Elbe lebender Lachs“

Quelle: Sie erhalten in diesen Flüssen nach den verschiedenen Bestandtheilen ihrer Gewässer eine verschiedene Güte, so gilt der Elbelachs als der beßte, der Rheinlachs kommt jenem an Geschmack am nächsten (Illustrirtes Haus- und Familien-Buch, 1863). - Ein Stück Rigisch- und Elbe-Lachs (Struck, Neueste Grundgesetze der Staats-Verfaßung in Pommern und Rügen, 1757).

Elblachs   „in der Elbe lebender Lachs“

Quelle: Auch von diesem ist bes. der röthere Rheinlachs der beste, u. fetter u. wohlschmeckender als der blasse Elblachs (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v. Lachs). - auch in dem Mecklenburgischen war er häufig, wo ihn die Landleute roh essen, Karpen, Lachs und Salmen, davon der Elblachs für den besten gehalten wurde (Rössig, Versuch einer pragmatischen Geschichte der Ökonomie- Polizey- und Cameralwissenschaften, 1782).

Flusslachs   „in einem Fluss lebender Lachs“

Quelle: Endlich erzählt Fabricius, dass in Grönland der Flusslachs im Schlamme überwintert, in welchem er wie verhärtet ist (Gilbert, Annalen der Physik, 1812). - Allein statt einer wohlgeordneten Reihe gesammelter Nachrichten oder wo es nicht anders seyn konnte, z.B. im Mittelalter von Fragmenten über diese Gegenstände, erzehlt Hr. Luzac unter andern bey der Fischerey, dass die Chauzen Fische gegessen, dass in den Büchern des Plinius vieles vom Flusslachs, den man in Spanien höher als den Seelachs schäzte, vom Fange der Purpurschnecke, und der Perlfischerey vorkommen (Allgemeine Literatur-Zeitung, 1788).

Ostseelachs   „in der Ostsee lebender Lachs“

Quelle: Der in das Meer ziehende Lachs ist weit schmackhafter als der schwedische Fisch oder selbst der Ostsee-Lachs, aber ich konnte nicht erfahren, ob ein Unterschied in Größe oder Gestalt bemerklich sei (Laing/Lindau, Reisen in Schweden und Norwegen, 1843).

Rheinlachs   „im Rhein lebender Lachs“

Quelle: Rheinlachs, Lachs, welcher im Rhein gefangen wird (Pierer's Universal-Lexikon, 1862, s.v.). - Ferner gab es solche verfängliche Fragen, wie z.B. wer der ältliche Mann im blauen Unterrock und kurz verschnittenen Haaren gewesen sei, mit dem er sich am vierundzwanzigsten März des vergangenen Jahres mittags an der Wirtstafel über die beste Art, den Rheinlachs zu bereiten, verständigt habe? (E.T.A. Hoffmann, Meister Floh, 1822). - Bey dem Gastwirth Ebeling in den 3. Cronen ist extra frischer Rheinlachs das Pfund zu 18. mgl. zu haben (Hannoverische gelehrte Anzeigen, 1752)

Seelachs   „zum Laichen ins Meer wandernder Flusslachs“

Quelle: Seelachs, der Rheinlachs im Frühjahre, wenn er zum Laichen stromaufwärts geht (Pierer's Universal-Lexikon, 1862, s.v.). - Allein statt einer wohlgeordneten Reihe gesammelter Nachrichten oder wo es nicht anders seyn konnte, z.B. im Mittelalter von Fragmenten über diese Gegenstände, erzehlt Hr. Luzac unter andern bey der Fischerey, dass die Chauzen Fische gegessen, dass in den Büchern des Plinius vieles vom Flusslachs, den man in Spanien höher als den Seelachs schäzte, vom Fange der Purpurschnecke, und der Perlfischerey vorkommen (Allgemeine Literatur-Zeitung, 1788).

Strandlachs   „eine Art Meerforelle“

Quelle: Es soll nämlich in der Ostsee eine Art Seelachs oder Silberlachs geben, welcher „unechter Lachs“ oder „Strandlachs“ genannt wird (Siebold, Die Süsswasserfische von Mitteleuropa, 1863).

Teichlachs   „in einem Teich lebender Zuchtlachs“

Quelle: Auch bin ich geneigt, des Fabricius Salmo stagnalis hier einzuschalten, denn oft erreicht S. alpinus die für seinen Teichlachs angegebene Grösse (Faber, Naturgeschichte der Fische Islands, 1829).

Weserlachs   „in der Weser lebender Lachs“

Quelle: Der L. wird 3–6 Fuß lang, bis 80 Pfd. schwer u. hat schmackhaftes Fleisch (der Rhein- u. Weserlachs sind am besten) (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v. Lachs).

Berglachs   „Grenadierfisch, ein dorschartiger Meeresfisch“

Quelle: Berglachs, Fisch, so v.w. Langschwanz (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v.). - Die Deutschen nennen ihn Berg-Lachs; die norwegischen Fischer, Berg-lax; die Franzosen, Poisson à langue queue (Krünitz, Oekonomische Encyklopädie, 1794, s.v. Lang-Schwanz).

Oderlachs   „Rapfen, Leuciscus aspius, ein Karpfenfisch“

Quelle: Minder gut ist der Elblachs, und der Oderlachs hat ein starres, mageres Fleisch (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1838, s.v. Lachs). - Eben so verhält sichs mit dem Oderlachs; dieser hat ein storres, mageres Fleisch, derjenige aber, welcher aus dieser in die Warte, Netze und Kuddow geht, bekömmt in letztern ein zartes und wohlschmeckendes Fleisch (Bloch, Ökonomische Naturgeschichte der Fische, 1783).

substantivisches Determinativkompositum mit Zeitbezeichnung als Vorderglied
Frühlingslachs   „im Frühling befischter Lachs“

Quelle: In den Gebirgsbächen finden sich Forellen, in jenen des Flachlandes Karpfen, Hechte, Aale, Aalruppen, Persten und Krebse; in der Moldau nebst diesen Fischgattungen noch, obwohl dermal schon selten, Frühlingslachse (Watterichsburg, Handwörterbuch der Landeskunde des Königreichs Böhmen, 1845).

Herbstlachs   „im Herbst befischter Lachs“

Quelle: Sie heißt auch Grund-, Schweb- und Maiforelle, See-, Grund-, Schweb- und Maiföhre, Seeferche, See-und Grundförne, Schild, Inn-, Ill- und Rheinanke, Silber- und Herbstlachs, Zal- oder Salfisch und ist noch heutigen Tages ein zwei-, ja sogar mehrdeutiges Wesen, über welches die Anschauungen der Fischkundigen weit auseinander gehen (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Die werden mehrentheils eingefangen, in den Hohnsteiner Hälter gebracht, daß sie abstreichen, hernach ausgestochen und verkauft werden können (Süsse, Historie des Städtgens Königstein, 1755). - Und wann du es wilt anrichten / so lege darumb gebackene Grundeln / oder Kressen / oder HerbstlachseHerbst-Lachs / gesottene Neunaugen / oder andere gute gebackene Fisch (Coler, Oeconomia Ruralis et Domestica, 1665).

Sommerlachs   „im Sommer befischter Lachs“

Quelle: Die zeitig gefangenen Sommerlachse werden gemeiniglich nach Dresden geliefert; von den Herbstlachsen hingegen müssen alle Jahre 30 bis 40 Stück nach Hohnstein in den Mühlgraben gesetzt werden, damit sie darinnen abstreichen (Leonhardi, Erdbeschreibung der churfürstlich- und herzoglich- sächsischen Lande, 1803). - da er nachher in die See zurück und nicht in die Flüsse geht, so halten die dortigen Einwohner ihn für eine eigene Art, die sie mit dem Nahmen Sommer-Lachs belegen (Krünitz, Oekonomische Encyclopaedie, 1792, s.v. Lachs).

Winterlachs   „im Winter befischter Lachs“

Quelle: Die Anstalt ist vorzugsweise zur Züchtung von werthvollen Winterfischen bestimmt, wie die Forelle, die Winterlachse und deren Verwandte (Archiv für wissenschaftliche Kunde von Russland 18, 1859).

substantivisches Determinativkompositum mit Körperteilbezeichnung als Vorderglied
Buckellachs   „Oncorhynchus gorbuscha, ein lachsartiger Fisch“

Quelle: Der untere Amur ist besonders durch seinen Stör, Hausen, Buckellachs, Karpfen berühmt (Venjukov, Die russisch-asiatischen Grenzlande, 1874). - Sie waren alle klein, und von einerlei Art; wir nannten sie Buckellachse, weil sie am obern Theile des Rückens, da, wo die Floßfedern sitzen, einen Auswuchs haben, der aber um vieles schmaler ist, als der beinahe zylindische Körper des Fisches (Vancouver/Herbst, Reisen nach dem nördlichen Theile der Südsee während der Jahre 1790 bis 1795, 1800).

Hakenlachs   „laichbereiter, mit einem Laichhaken versehener Lachs“

Quelle: Hakenlachs, der männliche Lachs (Pierer's Universal-Lexikon, 1859, s.v.). - Der Hakenlachs, des -es, plur. die -e, im gemeinen Leben, eine Benennung des Männchens unter den Lachsen, wegen des krummen Schnabels oder Hakens, welchen er am Untermaule hat. Die Oberdeutschen Fischer nennen ihn Hagen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.).

substantivisches Determinativkompositum mit Personenbezeichnung als Vorderglied
Königslachs   „eine große Frühlingslachsart“

Quelle: Ich kaufte hier den ersten Königslachs, den ich im Frühjahr 1883 erhielt; es war dies ein Zeichen, dass die Saison der Lachsfischerei nunmehr begonnen hatte (Jacobsen/Woldt, Capitain Jacobsen's Reise an der Nordwestküste Amerikas, 1884).

Gotteslachs   „Lampris, Mondfisch, ein Glanzfisch“

Quelle: Der Gotteslachs (Lampris luna und guttata, Scomber pelagicus und Gunneri, Zeus luna, imperialis und guttatus, Chrysostosus luna) erreicht bis zwei Meter an Länge und gegen einhundert Kilogramm an Gewicht, also eine sehr bedeutende Größe (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Er kommt schon in der Edda unter dem Namen Gotteslachs vor, und trägt an Island noch denselben Namen (Oken/Walchner, Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände, 1836).

substantivisches Determinativkompositum mit Tierbezeichnung als Vorderglied
Hundslachs   „dogsalmon, eine amerikanische Lachsart“

Quelle: Am nächsten Morgen bemerkte ein Ansiedler in der Bitter-Root-Gegend, indem er an dem, in der Nähe seines Hauses vorüberfließenden Bache entlang ging, daß ein „Hundslachs“ (dogsalmon) da hineingerathen sei (Bericht über die geologische Aufnahme von Ohio 4, 1883).

Karpfenlachs   „Charicides, ein Salmlerfisch“

Quelle: Er bleibt 4-5 Minuten unter Wasser, fischt kleine Schollen und Scorpionenfische, die er ganz verschlingt, in den Gebirgswassern die Alpenforelle und den Karpfenlachs (Salmo carpio) (Oken, Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände, 1837).

substantivisches Determinativkompositum mit Substanzbezeichnung als Vorderglied
Kalbfleischlachs   „Rotlachs, eine Lachsart mit fleischfarbenen Schuppenrändern“

Quelle: Den in der See gefangenen nennt man wegen des fleischfarbigen Randes an den Schuppen Rothlachs, auch Kalbfleischlachs (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1838, s.v. Lachs). - Denn man nennt diejenigen Weißlachs, die in ihrer besten Blüthe sind, Graulachse, welche vermagert oder elend werden, Rothlachs oder Kalbfleischlachs, deren Schuppen einen fleischfärbigen Rand haben (Müller, Des Ritters Carl von Linné Vollständiges Natursystem, 1774).

Kupferlachs   „eine Lachsart mit kupferfarbenen Schuppen“

Quelle: Kupferlachs, der frische Lachs im Sommer vom Julius an, weil er alsdann im Kochen kupferfarbig od. braunroth wird (Pierer's Universal-Lexikon, 1860, s.v.). - Der Kupferlachs, des -es, plur. inus. in den Küchen, ein Nahme des frischen Lachses vom Julius an, weil er alsdann im Kochen kupferfarbig oder braunroth wird (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1796, s.v.). - Salmo hybernis maculis, aenei coloris, ein Kupferlachs (Kirsch, Abvndantissimvm Cornvcopiae Lingvae Latinae et Germanicae Selectvm, 1750).

Silberlachs   „Meerforelle, Salmo trutta trutta, ein Lachsfisch mit silbernen Schuppen“

Quelle: Anke (s.d.) od. Meerforelle (Meerförche, S. lacustris s. argenteus et Schieffermülleri), 6 Pfund schwer, Kopf wie mit Silberschuppen belegt (dah. Silberlachs), braune Flossen, an den silberigen Seiten schwarze Kreuzflecke; in Landseen, auch in der Ostsee (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Forelle). - Im Chiemsee ist auch der Silberlachs, Salmo Schiffermuilleri, zu Hause (Oberdeutsche allgemeine Litteraturzeitung 5, 1788).

Goldlachs   „Argentina silus, ein lachsähnlicher Fisch“

Quelle: Sie nehmen nämlich eine sehr dunkle Färbung an und erscheinen auf der Unterseite vom Kinne bis zum Schwanzende oft wie überschwärzt, auch leuchten die tiefer gelegenen Hautschichten orangegelb durch, weshalb solche Stücke, laut Siebold, am Chiemsee den Namen „Goldlachse“ erhalten (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Guld-Lax (Goldlachs), ein kleiner wohlschmeckender Fisch, von Gestalt fast wie der ordentliche Lachs, von welchem hernach soll ausführlicher gehandelt werden (Pontoppidan, Versuch einer natürlichen Historie von Norwegen, 1754).

substantivisches Determinativkompositum mit metaphorischer Personenbezeichnung zur Größenbezeichnung als Vorderglied
Riesenlachs   „besonders großer Lachs“

Quelle: So berichtet er unter Anderm, daß in frühern Zeiten ein einziger Netzzug nicht selten dritthalb hundert, auch dann und wann dreihundert Lachse heraufbrachte; daß am 12 Junius 1755 2400 gefangen wurden, 1760 ein Riesenlachs, welcher 4 ½ Fuß lang war und über 54 Pfund wog, 1764 aber ein noch größerer, gar sechsthalb Fuß langer Salmen ins Garn gerieth (Das Ausland: Wochenschrift für Länder- u. Völkerkunde 11-12, 1838).

substantivisches Determinativkompositum mit Qualitätsbezeichnung als Vorderglied
Wracklachs   „nach dem Laichen magerer, minderwertiger Lachs“

Quelle: Der noch nicht ein Jahr alte Fisch heißt Lachskind oder Lachskauze, der fette ausgewachsene Weißlachs, der abgemagerte Graulachs, das in der Laichzeit gefangene Männchen Kupferlachs, nach der Laichzeit Wracklachs (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1838, s.v. Lachs). - die Wracklachse (Ausschuß) (Allgemeiner Kameral-, Oekonomie-, Forst- und Technologie-Korrespondent, 1807). - in der Laichzeit heißt er Kupferlachs, und nach derselben Zeit, in Schweden besonders, Wracklachs (Ludovici, Neu eröfnete Academie der Kaufleute, 1798).

substantivisches Determinativkompositum mit adjektivischem Vorderglied
Blanklachs   „junger Lachs“

Quelle: Blanklachs (Salmo Salar L.). Oberkiefer der längste; Zähne kegelförmig, stehen mit den dicken Bases dicht zusammen (Archiv für Naturgeschichte 11-15, 1849). - Den 12. Aug. 1749 bekam ich einen Blanklachs an der Seeseite, welcher ganz fett war, und den Magen voll Strömlinge und anderer kleinen Fische hatte (Kästner, Der Königl. Schwedischen Akademie der Wissenschaften neue Abhandlungen aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik 13, 1755).

Breitlachs   „Lachs mit breitem Körper“

Quelle: Breitlachs, eine Varietät des gemeinen Lachses, dem Schmallachse entgegengesetzt (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v.). - Eben so hört man auch Breitlachse, Schmallachse, Meerlachse u. s. w. nennen (Funke, Das Thierreich, 1805). - Ja das Vaterland und die Art des Wassers in den Flüssen macht einen Unterschied aus, nach welchem man Schmal- und Breitlachse oder Meerlachse mit einem krummen Kinn hat (Müller, Des Ritters Carl von Linné vollständiges Natursystem, 1774).

Edellachs   „besonders guter Lachs“

Quelle: Uebrigens sind die größten Arten der Familie nicht die furchtbarsten Räuber: der Edellachs zum Beispiel steht, schon wegen seines erheblich schwächeren Gebisses, der Lachsforelle, wenn auch nicht an Gefräßigkeit, so doch an Raubfähigkeit nach (Brehm, Thierleben, 1883-87).

Graulachs   „nach dem Laichen abgemagerter Lachs“

Quelle: Graulachs, magerer u. schlechter Lachs (Pierer's Universal-Lexikon, 1859, s.v.). - So lange große Graulachse harten Rogen haben, erwartet man den Winter nicht; so bald aber der Rogen loszugehen anfängt, ist der Winter vorhanden (Kästner, Der Königl. Schwedischen Akademie der Wissenschaften Abhandlungen, aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik 13-14, 1755).

Junglachs   „junger Lachs“

Quelle: Die Junglachse spielen somit dieselbe Rolle wie die Spießer während des Kampfes zweier Hirsche (Brehm, Thierleben, 1883-87).

Rotlachs   „Oncorhynchus nerka, ein lachsartiger Fisch mit roten Schuppen“

Quelle: So verdient der Rothlachs Kamtschatkas (Salmo erythraeus) seinen Namen nur während der Laichzeit wirklich, weil er dann ein mit Ausnahme des dunkelgrünen Kopfes rothes Hochzeitskleid trägt, welches nach der Laichzeit vollständig verschwindet und in ein auf der Oberseite tiefes, auf der Unterseite lichtes Blau übergeht (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Den in der See gefangenen nennt man wegen des fleischfarbigen Randes an den Schuppen Rothlachs, auch Kalbfleischlachs (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1838, s.v. Lachs). - Dieser Fluß hat fast alle Fischarten der Wolga, nur den Goldfisch, den Rothlachs und eine kleine Störart ausgenommen (Storch, Historisch-statistisches Gemälde des Russischen Reichs am Ende des 18. Jh., 1797).

Schmallachs   „Lachsart mit schmalem Körper“

Quelle: Breitlachs, eine Varietät des gemeinen Lachses, dem Schmallachse entgegengesetzt (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v. Breitlachs). - Ja das Vaterland und die Art des Wassers in den Flüssen macht einen Unterschied aus, nach welchem man Schmal- und Breitlachse oder Meerlachse mit einem krummen Kinn hat (Müller, Des Ritters Carl von Linné vollständiges Natursystem, 1774).

Weißlachs   „zum Laichen wandernder, sehr fetter Lachs“

Quelle: Weißlachs, der fette Lachs (Pierer's Universal-Lexikon, 1865, s.v.). - Unter allen Fischen der Wolga, gehören die Störarten und der Weißlachs zu den edelsten (Storch, Historisch-statistisches Gemälde des Russischen Reichs am Ende des 18. Jh., 1797). - Weiß Lachs das pfund p. 28. kr. (Kayszerliches General-Mandat, die Interims Taxier vnnd Sazzung allerhandt Gattungen vnd Sorten von Victualien... betreffendt, 1623).

substantivisches Determinativkompositum mit Behälterbezeichnung als Vorderglied
Büchsenlachs   „in Konserven verpackter Lachs“

Quelle: Zum ersten Mal erscheint Büchsenlachs mit einem Posten im Werthe von 1110 Dollar (Mitteilungen des Deutschen Seefischerei-Vereins 14-15, 1898).

Dosenlachs   „in Konserven verpackter Lachs“

Quelle: Heutigen Tags werden auch grosse Mengen Reis, Hartbrod, Zucker, Thee, von Konserven besonders Corned Beef und amerikanischer Dosenlachs, vom weissen Händler eingehandelt (Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin 22, 1895).

substantivisches Determinativkompositum mit Bezeichnung der Zubereitungsform als Vorderglied
Stremellachs, Striemellachs   „heiß geräucherter und in Streifen geschnittener Lachs“

Quelle: Die Lachse von mittlerer Größe werden hier im Lande aufgeschnitten, ausgenommen, in schmale Stücke von Kopf bis zum Schwanz in die Länge zertheilet, besalzen, und einige Tage geräuchert, welche Stücke Striemellachs heissen (Bock, Versuch einer wirthschaftlichen Naturgeschichte von dem Königreich Ost- und Westpreussen, 1782).

substantivisches Determinativkompositum mit Bezeichnung des Zubereitungsmittels als Vorderglied
Rauchlachs   „geräucherter Lachs“

Quelle: Wenn Münchhausen nichts Wildes lieferte und ich den schwarzstreifigen Kommißspeck und auch den Rauchlachs zum Überdruß gegessen hatte, schoß uns Serre in den Außengegenden auch wohl einen fetten Hund oder einen feisten Kater, deren frisches Fleisch und Fett uns nicht selten leckere Mahlzeiten gaben (Seume, Mein Leben, 1811). - Der Rauchlachs erfordert genaue und sorgfältige Abwartungen, bezahlet sich aber wohl, weil der Eigenthümer alle Rücken und Köpfe für seine Leute den ganzen Winter über einzusalzen und zu kochen behält, und die geräucherten Seiten von einem Lachse von 6 bis zu 18 Dal. Kupfermünze bezahlet werden (Kästner, Der Königl. Schwedischen Akademie der Wissenschaften neue Abhandlungen aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik 14, 1755).

substantivisches Determinativkompositum mit verbalem Vorderglied
Bratlachs   „zum Braten geeigneter Lachs“

Quelle: Alle Fischgattungen, bes. aber kleine, etwa 1/4 pfündige Hechte u. Lachse (Brathechte u. Bratlachse) u. die platten Seefische, wie Schollen u. dgl., werden auf diese Weise zubereitet u. mit einer Buttersauce, od. mit darauf getröpfelter Citrone, od. mit Holländischer Sauce verspeist (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v. Bratfisch [2]).

Räucherlachs   „geräucherter Lachs“

Quelle: Ausgezeichnet war der von Ten Houten & De Raadt in Rotterdam ausgestellte Räucherlachs (Amtliche Berichte über die Internationale Fischerei-Ausstellung zu Berlin, 1881).

Stinklachs   „Stint, Osmerus eperlanus“

Quelle: Zu den Lachsfischen zählt auch der Stint oder Spierling (Osmerus eperlanus und spirinchus, Salmo eperlanus, marinus und spirinchus, Eperlanus vulgaris), Vertreter der Stinklachse (Osmerus), von den bisher genannten Arten der Familie unterschieden durch Bezahnung und Beschuppung (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Der Stinklachs, S. foetens L. (Oberdeutsche allgemeine Litteraturzeitung 8, 1788).

substantivisches Determinativkompositum mit Formbezeichnung als Vorderglied
Blattlachs   „Sternoptyx diaphana, ein Tiefsee-Beilfisch“

Quelle: Blattlachs, so v.w. Brustfaltenfisch (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v.). - Der Blattlachs (Sternoptyx diaphana) ist ein kleiner, fast scheibenförmiger und schuppenloser Fisch mit senkrechtem Maul, dessen oberer Kieferrand bloß von den Zwischenkiefern gebildet ist (Oken/Walchner, Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände, 1836).

Borstenlachs   „Scopelus, ein lachsartiger Fisch“

Quelle: Borstenlachs, Fisch, so v.w. Scopelus (Pierer's Universal-Lexikon, 1857, s.v.). - Der Borstenlachs. Fig. 2. Dieser Fisch gehört, wegen seiner Fettflosse und des schuppigen Körpers, in das Lachsgeschlecht (Bloch, Beschreibung zweyer neuen Fische, 1790).

Eigentl. Bedeutung & ÜbertragungenInfo-Icon

Neuhochdeutsch

Allgemein
Lachs   „Kernmuskel aus dem Rücken von Schlachttieren“

Quelle: Als Lachs wird küchensprachlich der Kernmuskel (langer Rückenstrecker, Musculus longissimus dorsi) des Rückens von Schlachttieren bezeichnet, besonders von Schweinen (Schweinelachs oder Lachsfleisch), Kälbern (Kalbslachs) und Lämmern (Lammlachs) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachs_(Fleisch), gesehen am 29.7.2014).

Borstenlachs   „Schweineschinken“

Quelle: Auch im religiösen Bereich können Euphemismen scherzhafter Natur sein, wie z.B. Borstenlachs (Küpper U5, S.55), das Schweineschinken verhüllt, da in der Fastenzeit zwar Fisch, aber kein Fleisch gegessen werden darf (Luchtenberg, Euphemismen im heutigen Deutsch, 1985).

Kaffeelachs   „eine Art des Skatspiels“

Quelle: Er geht mit dem Mulus zu den verschiedenen Universitätsinstituten, ist ihm beim Entwerfen des Studienplans behilflich, geht sogar mit auf Wohnungssuche, führt den neuen jungen „Freund“ mit zum Mittagstisch, spielt nach Tisch einen Kaffeelachs mit ihm, denn der dritte Mann ist schnell gefunden (Schröder, Das Studium der Medizin auf den Universitäten Deutschlands, 1913). - Wenn das so weiter geht, wird sich bald die Ausbeute auf die von den Danziger Studenten in Hela gefangenen Kaffeelachse beschränken (Bericht des Westpreussischen Botanisch-Zoologischen Vereins, Danzig, 1905).

Älteres Neuhochdeutsch

Allgemein
Danziger Lachs   „Danziger Aquavit“

Quelle: Danziger Aquavit (Danziger Lachs, von dem Wappen der Fabrik), Liqueur, über Gewürz abgezogen. Die Bereitung ist Geheimniß (Pierer's Universal-Lexikon, 1858, s.v. Danziger Aquavit).

Kaffeelachs   „eine Art des Skatspiels“

Quelle: Die Abende wurden gewöhnlich mit Kameraden und Collegen gemeinsam in einem guten Café zugebracht, wo auch bald wieder ein richtiger deutscher Skat in seinen verschiedenen Formen, als Bier-, Geld- und Kaffee-Skat, oder auch Kaffee-Lachs genannt, zu Stande kam (Richter, Kriegs-Tagebuch eines Sanitäts-Offiziers beim Stabe des General-Commandos des X. Armeecorps aus den Jahren 1870-71, 1892).

MeronymeInfo-Icon

Neuhochdeutsch

Bedeutung "Lachs, Salmo"
Lachseier   „Rogen des Lachses“

Quelle: Da Lachseier auch als Köder beim Fischen verwendet werden, sind Angler oft abgeschreckt, wenn ihnen erstmals Ikura serviert wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Rogen, gesehen am 29.7.2014). - Sie beschmierten die Pfeile mit Lachseiern und übten sich im Schießen, bis sie gute Schützen geworden waren (Dähnhardt, Natursagen, 1907-12).

Lachsfilet   „Filet vom Lachs“

Quelle: Dadurch wird dem Lachsfilet Wasser entzogen und das Produkt haltbar gemacht (https://de.wikipedia.org/wiki/Beizen_(Kochen), gesehen am 29.7.2014). - Vierhundert Millionen Lachskonserven, einhundertfünfzig Millionen Kilogramm Lachsfilet müssen verfrachtet werden (Krug, Sprungbrett Alaska, 1953).

Lachsfleisch   „Fleisch des Lachses“

Quelle: Durch den physischen Druck und den osmotischen Druck der Beize wird Wasser aus dem Lachsfleisch herausgezogen (https://de.wikipedia.org/wiki/Graved_Lachs, gesehen am 29.7.2014). - Aber der böse Mensch hungert nach dem köstlichen Lachsfleisch, das jetzt gerade, bei diesen aufwärts schwimmenden Pilgern, die ganze Mast des Meeres mitbringt (Bölsche, Das Liebesleben in der Natur, 1900).

Lachsgalle   „Galle des Lachses“

Quelle: Die Wunde wird mit Lachsgalle geschmiert (Qvigstad, Lappische Heilkunst, 1932).

Lachshaut   „Haut des Lachses“

Quelle: Traditionelle Materialien für die Herstellung von Kajakhandschuhe waren Lachshaut, Robbenfell (identisch mit Seehundfell) oder Wolle (https://de.wikipedia.org/wiki/Kajakhandschuh, gesehen am 29.7.2014). - Die Haut des Aales und mehrerer Lachse wird zu Überzügen verwendet, und in gegerbte Lachshäute kleiden sich die Bewohner des mittlern Ostasien (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, s.v. Fische [2]).

Lachskopf   „Kopf des Lachses“

Quelle: Vor uns zittert nun ein glubschäugiger Lachskopf auf dem Resopaltisch (Overath, Fließendes Land, 2012). - aber dann gewahre ich den Haken, an dem nur noch ein Lachskopf hängt (Allgemeine Fischerei-Zeitung 78-79, 1953).

Lachsöl   „Öl des Lachses“

Quelle: Lachsöl ist ein Öl, das aus Lachs gewonnen wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachsöl, gesehen am 29.7.2014). - Ueber die Verwendung von Lachsöl an Stelle von Lebertran berichteten kürzlich Tolle und Nelson (Die Umschau 36, 1932).

Lachsrogen   „Rogen des Lachses“

Quelle: Lachsrogen. Große, rot-orange Einzelkugeln (https://de.wikipedia.org/wiki/Rogen, gesehen am 29.7.2014). - Neben dem norwegischen und deutschen Dorschrogen spielte der Ersatzkaviar aus Lachsrogen, der vornehmlich vom Balkan nach Deutschland kam, eine gewisse Rolle (Rudolph, Nahrung und Rohstoffe aus dem Meer, 1948).

Älteres Neuhochdeutsch

Bedeutung "Lachs, Salmo"
Lachseier   „Rogen des Lachses“

Quelle: Fischliebhaber pachteten diesen Fluß auf eine längere Reihe von Jahren, legten neben dem Wasserfalle eine Lachsleiter an, rotteten die Raubfische in ihm möglichst vollständig aus und besetzten ihn sodann mit zweimalhunderttausend Lachseiern (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Der Verkäufer hielt sie selbst so lange dafür, bis kurz darauf der Kopf und das Rückgrat des Lachses zum Vorschein kamen, und sie als Lachseier zu erkennen gaben (Notizen aus dem Gebiete der Natur- und Heilkunde 9, 1825). - wie die Lachseyer fruchtbar zu machen sind (Schreber, Neue Sammlung verschiedener in die Cameralwissenschaften einschlagender Abhandlungen und Urkunden, 1764).

Lachsfilet   „Filet vom Lachs“

Quelle: Zehn Minuten vor dem Anrichten sautirt man die Lachsfilets von beiden Seiten gar (Kurth, Illustriertes Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen, 1879).

Lachsfleisch   „Fleisch des Lachses“

Quelle: Billig ist das Lachsfleisch überhaupt nur in Ostpreußen und Pommern, woselbst achtzig Pfennige bis zwei Mark für das Kilogramm gefordert werden, wogegen man es in den Rheinlanden mit drei bis neun Mark, also offenbar viel zu hoch, bezahlt (Brehm, Thierleben, 1883-87). - Das Fleisch schmecket wie das gemeine Lachs-Fleisch (Hellwig, Das in der Medicin gebräuchlichste Regnum animale, 1728).

Lachsgalle   „Galle des Lachses“

Quelle: In Grusinien empfiehlt man Gänse- und Lachsgalle gegen Pleuritis (Historische studien aus dem Pharmakologischen institute der Kaiserlichen universität Dorpat 4, 1894). - Man hat der Lachsgalle die allen andern Arten Galle gemeinsame Eigenschaft, die Flecken der Hornhaut hinwegzunehmen, zugeschrieben; auch in die Ohren gebracht, soll sie das Sausen und Klingen vertreiben. Entbehrlich (Hahnemann, Apothekerlexikon, 1798, s.v. Lachssalm).

Lachshaut   „Haut des Lachses“

Quelle: Die Kleidung besteht im Allgemeinen aus Lachshaut, die durch Klopfen von den Schuppen befreit und geschmeidig und wasserdicht gemacht wird (Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 18, 1888). - Ich habe bei armen Lappen eine Mütze von Lachshaut gesehen, die weißlich, und rautenförmig aussahe (Leem, Nachrichten von den Lappen in Finmarken, ihrer Sprache, Sitten, Gebräuche, 1771).

Lachskopf   „Kopf des Lachses“

Quelle: Man sagt auch: Beine von jungen Hühnern, Flügel von Kapaunen und Hammelkeulen sind drei gute Bissen. In Venetien hat man deren vier, nämlich: Trauben, Feigen, Pfirsich und Melonen, während der französische Gaumen Rebhuhnflügel, Kapaunbein, Fischschwanz und Lachskopf als solche rühmt (Wander, Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 1870, s.v. Hasenrücken). - Man thut aus dem Lachskopf das nöthige heraus, schneidet ihn, und spikt ihn mit Aalschnitten (Vollständiges Koch-, Back- und Konfitüren-Lexikon, 1786). - Jn dem mitlern Felde sind 3. Carthaunen; in dem rechten ein Spies voll gebratener Lerchen: in dem Lincken ein Lachskopff: unterst in dem rechten / zwey übereinander geschrenckte Fahnen / durch welche eine Partisane gehet (Gryphius, Horribilicribrifax, 1663).

Lachsöl   „Öl des Lachses“

Quelle: In dünnen Schichten trocknete Lachsöl in 8 Tagen aus (Knop, Lehrbuch der Agricultur-Chemie, 1868).

Lachsrachen   „Rachen des Lachses“

Quelle: Eine Rolle Pergament in einem Lachsrachen muß Neugier erregen (Scheffel, Ekkehard, 1855).

Lachsrogen   „Rogen des Lachses“

Quelle: Bei dem Feuer ward uns eine Schüssel mit zerstoßenem und im Wasser gekochtem Lachsrogen vorgesetzt, der wie Sahne aussah (Harnisch, Die wichtigsten neueren Land- und Seereisen, 1829). - Den folgenden Morgen hatten sie Heilbutten und Wallfischfleisch mit Lachsrogen zum Frühstücke (Ellis, Zuverlässige Nachricht von der dritten und letzten Reise der Captains Cook und Clerke, 1783).

SynonymeInfo-Icon

Neuhochdeutsch

Allgemein
Salm   „Lachs“

Quelle: Im deutschen Sprachgebrauch bezeichnete Salm den flussaufwärts schwimmenden Fisch mit rötlichem und wohlriechenderem Fleisch (https://de.wikipedia.org/wiki/Lachse, gesehen am 19.9.2012). - Salm, soviel wie Lachs (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, s.v. Salm [1]).

Salmling   „junger Lachs, auch Saibling“

Quelle: Salmling, Fisch, s. Saibling; auch Name der jungen, noch nicht im Meere gewesenen Lachse (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v.).

Sälmling   „junger Lachs“

Quelle: In älteren Aufzeichnungen werden solche Junglachse auch "Sälmling" genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantischer_Lachs, gesehen am 19.9.2012).

Älteres Neuhochdeutsch

Allgemein
Salm   „Lachs“

Quelle: Ich hatte manchen Lachs alias Salm auf dem Tische und in der Küche gesehen (Ebers, Die Geschichte meines Lebens, 1893). - Der Lachs, auch Salm genannt, einer der edelsten und köstlichsten unter den Fischen, welcher den Uebergang von den Fluß- zu den Seefischen macht (Brockhaus Conversations-Lexikon, 1809, s.v. Lachs). - Der Salm, des -es, plur. die -e, ein Nahme, welchen der Lachs in vielen Gegenden, besonders aber in Oberdeutschland führet, und welcher aus dem Lat. Salmo entlehnet ist. Andere machen einen Unterschied unter Salm und Lachs, und nennen einen noch nicht ausgewachsenen Lachs Salm, so wie andere alle Lachse im Frühlinge und Sommer Salme, im Winter aber Lachse genannt wissen wollen (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1798, s.v.). - Der Lachs oder Salm (wird insgemein für eins genommen / obwohlen etliche wiedersprechen) kommt urspringlich aus dem teutschen Meer her / und gehet auch öffters wieder dahin (Kobolt, Die Groß- und Kleine Welt, 1738). - vber die Fische / so vns bekandt seyn / haben sie einen Fisch / welcher vnserm Salmen sehr gleich ist / ohne allein dieses / daß an statt der rothen Farb / so sich am Salmen findet / die Farb gelb an jm ist (Gottfried, Newe Welt Vnd Americanische Historien, 1631)

Salmling   „junger Lachs, auch Saibling“

Quelle: Salmling, 1) so v.w. Flußforelle; 2) der Lachs, wenn er ein Jahr alt ist (Pierer's Universal-Lexikon, 1862, s.v.). - Der Salmling des -es, plur. die -e, eine in Oberdeutschland sehr bekannte Art kleiner Salme, welche sich in den Flüssen und Seen aufhalten, sehr fett und schmackhaft sind, und daselbst bald Sälbinge, bald aber auch Sälblinge, im Berchtoldsgadischen aber Schwarzreuterle genannt werden; Salmo Salvelinus L. (Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1798, s.v.).

Sälmling   „junger Lachs“

Quelle: Am Rhein wird der bis zu Jakobi gefangene Fisch Salm, der später gefangene Lachs und der einjährige Sälmling genannt (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1838, s.v. Lachs).

Mittelhochdeutsch

Allgemein
salm

Althochdeutsch

Allgemein
salm

Europ. KontextInfo-Icon

Albanisch: salmon
Bosnisch: losos
Bretonisch: eog
Bulgarisch: s’omga
Dänisch: laks
Englisch: salmon
Estnisch: lõhe
Finnisch: lohi
Französisch: saumon
Griechisch: solomós
Irisch: bradán
Isländisch: lax
Italienisch: salmone
Kroatisch: losos
Lettisch: lasis
Litauisch: lašiša
Niederländisch: zalm
Norwegisch: laks
Polnisch: łosoś
Portugiesisch: salmão
Rumänisch: somon
Russisch: lososʹ
Schwedisch: lax
Serbisch: losos
Slowakisch: losos
Slowenisch: losos
Spanisch: salmón
Tschechisch: losos
Türkisch: somon
Ungarisch: lazac
Walisisch: eog
Symbolgrafik Baumstruktur noch keine Wortfeldgrafik verfügbar